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Specials

Saisonrückblick: Von Kaunertal Opening bis Corona

Obwohl die Saison 2019/20 viel zu früh endete und als schneearm in die Geschichtsbücher einging, war sie dennoch voller schöner und auch tragischer Momente. Wir blicken zurück.

Das Ende der Saison 2019/20 war ein Coitus interruptus der ganz üblen Sorte. Man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist, heißt es zwar im Volksmund, aber mitten in der Snowboardsaison den Stecker zu ziehen geht dann doch zu weit. Nach ein paar Tagen Abstand und Wutausbrüchen in häuslicher Quarantäne können wir nun aber sagen: So schlecht, wie viele denken, war die Saison nicht. Abgesehen von der eher unterklassigen Schneelage und dem Verzicht auf Spring Sessions gab es jede Menge Highlights im Winter 2019/20. Hier sind die vielen positiven und einzelne negative Momente, die die vergangene Saison unvergesslich machen.

Der frühste Saisonstart aller Zeiten?

Kaum ging der August zu Ende, meldete Anfang September 2019 der Stubaier Gletscher stolze 55 Zentimeter Neuschnee. Überall wurden die Boards aus dem Keller geholt, gewachst, geschliffen. Und tatsächlich folgte vielerorts nur wenige Tage später der Saisonstart. Tragischerweise war es ausgerechnet der Stubaier Gletscher, der sein Park Opening sechs Wochen später absagen musste…

Stubaier Gletscher: Schon 55 cm Schnee

Jugendliche Snowboarder verbrennen Hausaufgaben, um zu überleben

Eine bessere Ausrede für ihre fehlenden Hausaufgaben konnten zwei Jugendliche aus Kanada nicht haben. Anstatt von Hunden zu erzählen, die die Papiere gefressen hätten, oder eine Grippe vorzutäuschen, tischten die beiden 16-Jährigen ihren Lehrern eine wahre Geschichte auf, die alles entschuldigt. Checkt die Story hier:

Jugendliche Snowboarder verbrennen Hausaufgaben, um zu überleben

Gletscher Openings im September und Oktober

Die Gletscher Openings sind traditionell der Startschuss in die neue Saison, weshalb während der Event-Tage mehr Euphorie versprüht wird als bei einem Elfmeterpfiff im Stadion. So auch im Herbst 2019, als beim Kaunertal Opening und dem Hozone.tv Park Opening Hintertux nach monatelanger Durststrecke das erste Mal wieder geshreddet wurde. Einziger Dämpfer zum Saisonstart: Die Stubai Premiere musste wegen Schneemangels abgesagt werden. Und das, obwohl der Herbst so vielversprechend begann!

Hier könnt ihr das KTO und Park Opening Tux noch mal Revue passieren lassen:

Kaunertal Opening: Highlights und Bilder

Hintertux Opening: Die besten Bilder

Annika Morgan geht steil und noch steiler

Zuletzt verriet Bundestrainer Michi Dammert im MBM-Interview, warum plötzlich so viele Megatalente aus der Schmiede von Snowboard Germany kommen. Ganz vorne mit dabei ist neben André Höflich die 18-jährige Annika Morgan. Bei den Burton US Open im US-amerikanischen Vail, Colorado, hat sie die internationale Slopestyle-Elite besonders geschockt. Im Halbfinale des Events zog sie sensationell als Sechste ins Finale der besten Damen ein. Wetten, dass wir von ihr noch viel hören werden?

Annika Morgan im Slopestyle-Finale der US-Open

Crazy Knuckle Flips von Fridtjof Tischendorf und Zeb Powell

Bei den X Games 2020 in Aspen gab es zwei ganz besonders (weirde) Momente, an die wir uns wohl noch lange erinnern werden…

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Verdient gewann der Nitro Teamfahrer @zebpowelll bei den @xgames in Aspen die goldene Krone @ Knuckle Huck 👊🏻 👑 #snowboardermbm #knucklehuck #aspen #xgames #snowboarding #realsnowboarding #snowboardersxtreme

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Mega-Action bei der Laax Open 2020

Die großen europäischen Contests finden meistens erst nach Neujahr statt. Im Januar macht die Laax Open den Auftakt, später im Jahr folgen dann die Audi Nines und Co., die allesamt wegen Coronavirus abgesagt werden mussten. Dennoch wurde in Laax ein derartiges Feuerwerk abgefackelt, dass der Verlust späterer Events zumindest ein klein bisschen weniger schmerzte. Bei Bilderbuchbedingungen wurde knapp eine Woche lang Snowboarden in Bestform zelebriert. Top-Wetter und ein innovativer Slopestyle-Kurs holten das Maximum aus den Fahrern raus. Und auch in der Halfpipe ging es rund. Hier könnt ihr die Highligts noch mal nachlesen:

Laax Open: Queralt Castellet und Scotty James jubeln

MBM bei Volcoms Spot to Spot

Zum 20. Geburtstag der Outerwear Line stellte Volcom nicht nur die eigene Trinkfestigkeit unter Beweis, sondern erinnerte uns alle daran, worauf es beim Snowboarden wirklich ankommt. Mit dem „Spot to Spot“ hat Volcom das Jubiläum gebührend gefeiert und die neuen Highlights der eigenen Kollektion vorgestellt. Doch vor allen Dingen hat die Crew gezeigt, auf welche Werte es beim Snowboarden wirklich ankommt: Spaß, Gemeinschaft, Feiern. Dafür gratulieren wir Volcom gleich dreifach! Checkt hier unseren Bericht:

Volcoms Hommage ans Shredden

Unglaubliches Filmlevel die gesamte Saison

Es ist generell beachtlich, welch hohe Qualität sämtliche Snowboard-Movies inzwischen haben. Diesen Winter war es jedoch besonders krass. Mit Filmen wie Light, Offline, Isle of Snow, Narcis und vielen, vielen anderen hat die globale Snowboarfilm-Industrie ein komplett neues Level erreicht. Hier seht ihr noch einmal das Best-of an kostenfreien Filmen im Netz:

Die geilsten Snowboardfilme der Saison

Jake Burton ist tot

Jake hat das Snowboarden geprägt wie kein anderer. Er war es, der daran glaubte, dass man aus einem Spielzeug Namens Snurfer einen Sport erschaffen kann. Als er 1977 seinen gutbezahlten Job in New York kündigte und Burton Snowboards gründete, legte er den Grundstein für viele von uns, die mit diesem Sport gewachsen sind. Jake war mehr als nur ein genialer Visionär, erfolgreicher Unternehmer und leidenschaftlicher Snowboarder – er war die Inspiration des Snowboardens. Seine feste Regel, 100 Tage im Jahr auf dem Board zu stehen, sein unbändiger Drang, Boards, Boots und Bindungen noch besser zu machen, sind die Grundlage für die Entwicklung des Snowboardens. Mit nur 65 Jahren ist er viel zu früh von uns gegangen.

Hier lest ihr den Nachruf von MBM-Herausgeber Wolfgang Block.

Jake Burton Carpenter ist tot

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