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Travel

Springsessions in Japan: Besser wird’s nicht

Japan ist nicht nur in den Powder-Monaten Januar/Februar eine Reise wert. Warum Japow auch im Frühjahr gigantisch ist, verrät Angelica Sykes.

Fotos: JNTO, Angelica Sykes

 

Im Januar und Februar ist Japan the Place to be. Das ist nichts Neues. Aber man würde es fast nicht glauben, dass die Frühlingsmonate März und April ebenfalls einen Trip über Gesamt-Asien bis ins Land der aufgehenden Sonne wert sind. Es wirkt ein wenig komisch, dies so zu schreiben, aber Japan im Spring ist oberaffengeil!

Neben den guten Wetterbedingungen und denn ohnehin schon bekannten Pluspunkten für alle Rider ist es gerade die besondere Kultur, die Japan ganz oben auf eure Bucketlist setzen sollte. In diesem Text erfahrt ihr, was Japow so besonders macht sowie die besten Tipps für ein paar Sessions vor Ort.

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Snowboarden in Japan – Travel Guide

Der Frühling in Japan ist eine Erfahrung für sich. Du wirst Blüten und Farben der Natur sehen, die du so nirgends anders auf der Welt zu Gesicht bekommst. Zusätzlich ist der Spring Pow nicht zu unterschätzen. Auch in den Monaten März und April macht Japow seinem Namen noch alle Ehre.

Wenn man im Frühjahr wohin will zum Shredden, gibt es wirklich keinen schöneren Ort als Niseko in der Präfektur Hokkaido. Die Ruhe in dem Wintersportörtchen, die nach der Hochsaison einkehrt, nachdem die ganzen Aussies von dannen ziehen, ist optimal für den persönlichen Season Ender.

Powder, Powder, Powder

Der Pow der Hoch-Saison hält in Niseko bis Mitte Mai. Auch wenn das Freeriden im Gelände vielleicht nicht mehr on Point ist, kann Niseko mit perfekten Konditionen für das Shredden auf der Piste und den Left-Overs punkten. Da nicht mehr viele Winterkinder in Niseko sind, sind die Chancen an einem Powderday richtig zu scoren superhoch.

Dabei gehen Discounts in Japan im Frühjahr durch die Decke. Gratis-Kinder-Tickets stehen dabei genauso an der Tagesordnung wie Ermäßigungen für Erwachsene, Unterkünfte, Unterricht und Board-Rental. Eigentlich ist man hier schon fast ein bisschen verrückt, wenn man diese Deals nicht ausnutzt.

Auch Cat Skiing ist in Japan viel verbreiteter als hierzulande. Wer auf eine gelungene Abwechslung zum normalen Liftbetrieb Bock hat, sollte unbedingt mal eine Tour ins Gelände mit den Maschinen wagen.

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Wetterbedingungen

Mehr Sonne und weniger Schneestürme als im Winter sind sauangenehm, sorgen aber auch für weniger Champaign Pow. Dennoch kann man im Frühling nahezu komplett auf White-Outs verzichten und bekommt die unfassbaren Panoramen, die Japan zu bieten hat, noch klarer vor die Linse.

Flutlicht ahoi

Gerüchten zufolge gehen die Saison-Arbeiter immer während der Flutlichtzeiten snowboarden und umgehen somit den Stress des Tagestourismus. Stellt euch vor: Ihr kommt nach Hause vom Arbeiten, es schneite den ganzen Tag diese ikonischen japanischen Schneeflocken, die Sonne steht tief am Horizont und läutet das Tagesende ein, ihr schnappt euch euer Gerät des Vertrauens und macht euch auf den Weg zu den Liften. Dort trefft ihr eure Lieblingsbuddies, Kollegen und Locals, die sich genauso wie ihr auf ein paar entspannte Stunden am Berg freuen und sich unter dem Licht des Flutlichts gemeinsam die Freshies abholen. Der eine Sessellift zum Lappen, ohne Liftschlangen und viele Touristen. Klingt doch nach einem perfekten Abendplan, oder? Nur wenn es tagsüber richtig slushy wurde, solltet ihr davon absehen – außer ihr steht auf Ice Ice Baby.

Park

Für all jene Parkratten, die Niseko auf ihrer Bucketlist haben: Hier gibt es leider keinen Park. Der nächste ist in Hanazono und hat mich persönlich nicht überzeugt. Niseko glänzt mit unzähligen natürlichen Features, deshalb raus mit auch Parkratten und gebt euer Kreativität neuen Raum.

Essen

Mein absolutes Highlight in Japan ist das Essen! Günstig, ausgewogen, bunt und so lecker. Das Besondere: In Japan kann man wirklich überall ohne Bedenken essen. Selbst an der Tanke geben sich die Köche Mühe, dir frische Nahrung zu servieren. Vom frischen Fisch mal ganz zu schweigen …

Low Budget
7Eleven & Lawson: Japans Fast Food Restaurant Kette schlechthin. Hier gibt es alles von Ramen über Mochi, Sushi und süßen Snacks. Günstig und voll guter Laune. Die Take Away Geschichte kann man dann entweder vor dem Laden mit den anderen Saisonarbeitern genießen oder sich die Köstlichkeiten mit aufs Zimmer nehmen. Enjoy!

Bar moon Otsukisama
Die besten Ramen-Nudeln Nisekos. Klassische Varianten werden hier mit neuen Kreationen durchmischt. Ich hatte die Szcheuan-Variante mit extra scharfen Extras und es war nicht von dieser Welt. So lecker! Auch die Atmosphäre ist supergemütlich.

Fancy Pancy – Musu Bar
Musu ist professionell, schick und sattelfest. Speziell was Kaffee betrifft. Guter Kaffee ist bekanntlich nicht so leicht zu finden in Niseko. Die Atmosphäre ist sehr entspannt, das Essen ausgezeichnet, die Whiskeyauswahl größer als gedacht und das Ganze in traditioneller japanischer Manier.

Food Trucks
Einmal um die Ecke der Musu gehuscht und schon findet ihr eine Reihe an verschiedensten Food Trucks. Hier gibt es alles, von indischem Essen über mexikanische Specials. Sogar Fish & Chips findet man hier und die sind fantastisch. Epic Street Food, welches ihr besser nicht verpassen solltet.

Après Ski

In Niseko habe ich leider nicht viel vom Nachtleben erleben dürfen. Erstens, weil Après in Japan nicht so bekannt ist und zweitens, weil ich neben all den anderen Aktivitäten nicht viel Zeit dafür hatte. Was ich dennoch empfehlen kann, ist die Tanta-an Bar. Die findest du an der Hirafu Gondel Talstation und ist perfekt fürs Relaxen und Aussicht genießen. Hier müsst ihr unbedingt den „Niseko Tree Burger“ kosten – unschlagbar.

Wohnen

Ich konnte mit meiner Arbeit im SnowDog Village bleiben. Eine Unterkunft, in der man sich absolut wohl fühlt, die aber preislich doch so manch Rahmen sprengt. Wenn eure Prio Gemütlichkeit ist, kann ich dieses Hotel nur empfehlen.

Eine günstigere Variante ist die Freeride Lodge, ein Low Key Fleckchen wo sich Profi-Athleten sowie Hobby-Sportler High Fives geben. Hier sind die paar Bierchen extra auch noch im Budget, es gibt auch die Möglichkeit dort längere Aufenthalte zu buchen.

Also, lieber Snowboarder, liebe Snowboarderin, liebes Winterkind: Konnte ich euch überzeugen, euren nächsten Frühjahrstrip nach Niseko zu planen? Die günstigste Flugverbindung, die ich finden konnte, war ein Flug nach Helsinki und dann weiter mit Finnair nach Japan. Mit der Niseko Tourism App findet ihr auch die besten Preise und Angebote heraus, sowie Things to do und Freeride Routen. Die App erleichtert dir die ganze Planerei. Until next time, bleibt geschmeidig und vergesst nicht: Winter is coming!

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