Mit dem Ende der Qualifikationsphase und der offiziellen quota allocation lists der Internationalen Ski- und Snowboard-Federation (FIS) steht das Snowboard-Feld für die Olympischen Winterspiele 2026 größtenteils fest. Doch die Geschichte hinter den Startlisten geht weit über Medaillenfavoriten hinaus. Während sich die Spots oft an die punktbesten Rider richten, entscheidet das Quota-System darüber, wer am Ende wirklich dabei ist und wer trotz hervorragender Leistungen zuhause bleibt.
Das System funktioniert so: Die Weltcup- und WM-Resultate der Saison werden zu einer Olympic Quota Allocation List zusammengeführt, aus der die Startplätze vergeben werden. Dabei gelten pro Nation strikte Limits:
Maximal vier Snowboarder pro Disziplin und maximal 13 pro Geschlecht.
Selbst wenn ein Land mehr als vier Athleten in den Top-Plätzen hat, zählt nur die Zahl bis zur Quote. Das führt zu einer ungewöhnlichen, aber wichtigen Realität: Athleten mit Weltcup-Punkten und sehr guten Ergebnissen können trotzdem nicht nach Italien fahren, weil ihr Land bereits voll besetzt ist.


