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Natural Selection Baldface 2022
Natural Selection Baldface 2022

News

TAE Natural Selection in Baldface – Recap

Dustin Craven und Zoi Sadowski-Synnott gewinnen die TAE Natural Selection in Baldface

Titleshot: Dustin Lalik

Nelson, BC (16. März 2022) – Ein historischer Tag im Snowboarding bei der TAE Natural Selection at Baldface endete mit dem Helden der Heimatstadt Kootenay, Dustin Craven (CAN), und, frisch nach zwei Medaillen bei den Olympischen Spielen, Zoi Sadowski-Synnott (NZL) an der Spitze. Vierzehn der weltbesten Snowboarder, darunter fünf Frauen, die zum ersten Mal einen Wettkampf in der ehrwürdigen Scary Cherry Location bestritten, machten den zweiten Stopp der Natural Selection Tour zu einem Event, das man nicht verpasst haben sollte. Der dreieinhalbstündige Wettbewerb, der von Renndrohnen, einer Cineflex am Hubschrauber und von Fahrern, die während ihrer Runs Mikrofone trugen, aufgezeichnet wurde, war mal wieder ein absolutes Highlight!

Natural Selection Baldface 2022
Die Gewinner der TAE Natural Selection Baldface 2022: Zoi Sadowski-Synnott und Dustin Craven. Foto: Dustin Lalik

Event verpasst?

Hier könnt ihr die Natural Selection im Replay anschauen!

Dies ist das zweite Jahr und der zweite Stopp der von Travis Rice ins Leben gerufenen, völlig neuen All-Mountain-Freestyle-Tour. Acht Männer und vier Frauen mit unterschiedlichem Snowboard-Hintergrund – von Halfpipe- und Slopestyle-Fahrern über engagierte Big-Mountain-Freerider bis hin zu Backcountry-Freestyle-Fahrern – qualifizierten sich beim ersten Stopp der Natural Selection Tour, der YETI Natural Selection in Jackson Hole. Abgerundet wurde das Teilnehmerfeld durch die 2021er Gewinner der YETI Natural Selection in Jackson Hole, Zoi Sadowski-Synnott und Mark McMorris.

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Ein Highlight des Contests: Mark McMorris knuckled das Pillow und rettet sich mit einem Backside 180. Foto: Dustin Lalik

Sowohl Mark als auch Zoi haben den ersten Contest der Natural Selection in Jacksonhole verpasst, da beide bei den Olympischen Spielen in Peking vertreten waren. Dass die beiden nicht nur auf perfekt präparierten Contestkickern und Rails sondern auch im „Naturally enhanced Backcountry“ gut unterwegs sind, stellten Mark und Zoi mehr als eindrucksvoll unter Beweis.

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Zoi Sadowski-Synnott wärmt ihre Backcountry Legs für ihren Final Run auf. Foto: Dustin Lalik

CREDO – Das Judging Format der Natural Selection

Es stand viel auf dem Spiel, denn bei dem Kopf-an-Kopf-Rennen mit zwei Durchgängen, bei dem es kein Unentschieden gab, wurden Kreativität, Risiko, Ausführung, Schwierigkeit und Gesamtfluss belohnt. Auf Englisch: Creativity, Risk, Execution, Difficulty und Overall Impression, kurz: CREDO.
Die Juroren bewerteten den Gesamtlauf jedes Fahrers von Top to Bottom, wobei die höchste Punktzahl den Lauf gewann. Bei unterschiedlichen Bedingungen auf dem riesigen Scary Cherry Gelände, das sich über mehr als 2200 Meter in die Höhe erstreckt, hatte Mutter Natur in Baldface das Sagen. Mit 80 massiven natürlichen und hölzernen Drops, Kickern und anderen Features, die über die berühmte Backcountry Line mit mehr als 40° verteilt sind, ist sie ein Traum für jeden Freerider.

Natural Selection Baldface 2022
Schon die Top Section von Scary Cherry macht ihrem Namen alle Ehre. Rider: Mikkel Bang. Foto: Tom Monterosso

Men Finals:

Die vier besten Männer aus den Qualifiers erzielten Scores oberhalb der 90 und zogen damit direkt ins Halbfinale ein. Mikkel Bang (NOR) und Ben Ferguson (USA) erzielten in ihrer zweiten Runde das höchste Ergebnis des Tages. Fergusons letzter Monat im kanadischen Backcountry zahlte sich mit einem selbstbewussten Run aus, der mit stylischen Tricks, darunter ein Cork 540, gespickt war. Bang konterte mit einer schnellen Line, die durch einen Big Method in der Top Secetion und einen Switch Bs 540 in der Mitte des Runs unterstrichen wurde.

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Mikkel Bang mit einem massiven 720 Nosegrab. Foto: Chad Chomlack
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Ben Ferguson's Cork 540 in der oberen Section. Foto: Dustin Lalik

Mikkel Bang zog letztlich ins Finale gegen Ben Ferguson ein, der bei seinem zweiten Run nach einem Backside 720 beinahe einen neuen Tomahawkrekord aufstellte, den er aber gut überstand. Travis Rice (USA) traf auf Dustin Craven (CAN), und in ihren zweiten Runs lief alles nahezu perfekt für beide Fahrer. Rice eröffnete eine neue Section des Kurses mit stylischen 360s, einem riesigen Frontside 540 und einem soliden Drop über unbefahrene Cliffs. Craven legte einen Cab 540 an der Spitze und einen sauberen Front 720 in der Mitte des Kurses hin, was Dustin den Einzug ins Halbfinale sicherte.

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Travis‘ 720 am Ende seines Runs dürfte Judges und Zuschauer gleichermaßen überrascht haben. Foto: Dustin Lalik.

Im Finale führte Bang nach der ersten Runde mit einem massiven Frontside 720. Craven antwortete mit einem Straight Air über 20 Meter und einem 540 im letzten Run des Tages. Bang, der in der Mitte von Scary Cherry einzigartige Lines wählte, senste im zweiten Lauf einen Baum um bedankte sich bei den Sponsoren der Rückenprotektoren, dass er wenigstens dieses Battle gewann. Im Finale behielt Craven letztlich jedoch die Oberhand und beendete die Finals mit einem weiteren knapp 15 Meter weitem Straight Air mit Pillow Tap.

Women Finals:

Nach zehn Jahren haben die Frauen Geschichte geschrieben, als sie zum ersten Mal während eines Wettkampfs in die Scary Cherry droppten. Bei den Frauen stellten Zoi Sadowski-Synnott und Elena Hight ihre Skills unter Beweis und lagen von Anfang an in Führung. Marion Haerty (FRA) und Hana Beaman (USA) lagen in Schlagdistanz zu Hight, die als Zweite ins Finale ging.

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Elena Hight mit einem massiven Straight Air. Foto: Chad Chomlack

Es war das perfekte Matchup für ein historisches Finale: Elena Hight, die 32-jährige Backcountry Legende, die sich mit dem Splitboard in den kanadischen Rockies wochenlang auf den Contest vorbereitet hatte gegen die 21-jährige Zoi Sadowski-Synnott, die gerade die erste Goldmedaille für Neuseeland in Peking geholt hatte. Obwohl Hight engagiert ihre Runs fuhr stellte sie leider kaum Tricks hin, was ihr den zweiten Platz einbrachte. Letztlich gewann die Jugend gegen die Erfahrung: Den am höchsten bewerteten Run des Tages bei den Frauen landete die junge Neuseeländerin Zoi mit massiven Wildcats während des gesamten Wettbewerbs und einem soliden Backflip im Finale. Letztendlich zahlte sich ihr langes Big Air- und Slopestyle-Training mit einem Sieg bei der Natural Selection, einem nagelneuen Skidoo und der wohl größten Ehre aus: Am Ende des Contests adelte sie Tom Monterosso aka T-Bird mit dem Titel „The Future in Women Competitive Snowboarding“.
Wir sind gespannt!

Natural Selection Tour 2022 at Baldface Lodge
Zoi Sadowski mit ihrem Preis: Einem brandneuen Skidoo. Foto: Dean Gray

Die Platzierungen hier noch einmal zusammengefasst:

 

Men:
1: Dustin Craven
2: Mikkel Bang
3: Travis Rice

Women:
1: Zoi Sadowski-Synnott
2: Elena Hight
3: Marion Haerty

Natural Selection Baldface 2022
Men Winners. Foto: Chad Chomlack
Natural Selection Baldface 2022
Women Winners. Foto: Chad Chomlack
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