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Was macht die perfekte Snowboardjacke?

Welches Modell, was drunter und wie groß: MBM-Rider Chevy Challis erklärt, wie du die optimale Snowboardjacke für dich findest.

What to wear? Diese Frage ist besonders bei der Wahl der Snowboardjacke nicht ganz einfach zu beantworten. Schließlich ist die Snowboardjacke das Key-Piece eines jeden Outfits. Ob nun Bomber, Parka oder der klassische 0815-Schnitt: Die optimale Snowboardjacke zu finden, ist wie der Gang durch ein viel zu kompliziertes Labyrinth. Schließlich gibt es auf dem Mark ein Überangebot und viele sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Diese Clues erleichtern euch die Suche nach dem perfekten Teil.

Was muss man beim Kauf der Snowboardjacke beachten?

Auf jeden Topf passt ein Deckel und auf jeden Typ Fahrer eine Jacke. Also solltest du dir als erstes die Frage stellen, was für ein Typ Fahrer bist du überhaupt? Eine Parkratte? Dann zählt bei der Wahl der Snowboardjacke ganz klar der Style. Die Wassersäule ist wichtig, aber nicht ausschlaggebend. Ein langer und gerne auch weiter Sitz ist für die meisten Parkfahrer superstylisch. Oder bist du eher ein Freerider? Dann setz unbedingt auf eine hohe Wassersäule und viel Atmungsaktivität. Klar, der Steeze ist auch hier wichtig, aber die Funktion steht definitiv an erster Stelle. Wenns dir einfach nur ums Shredden geht und nicht um eine bestimmte Disziplin ist eine mittlere Wassersäule optimal. In diesem Fall musst du noch nicht mal megatief in den Geldbeutel greifen, da es schöne und warme Jacken ohne viel Schnickschnack schon supergünstig zu erwerben gibt.

 

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Welche Wassersäule ist richtig?

Eine möglichst hohe Wassersäule ist für jene wichtig, die auf der Suche nach langen Powdays sind. Je höher die Wassersäule, desto dichter das gute Stück. Eine hohe Atmungsaktivität kommt meistens Hand in Hand mit der Wassersäule, da diese automatisch für eine hohe Qualität spricht. Für echte Powderratten ist eine zwanzigtausender Wassersäule optimal. Wetterfest ist man schließlich doch gerne. Die Faustregel für Normalos: Ab 10K Wassersäulen bleibst du im Normalfall knochentrocken.

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Foto: @ferdisgram

Wie muss die Snowboardjacke sitzen?

Zur Größe und Passform der Snowboardjacke gibt’s im Endeffekt nur eines zu sagen: “You gotta digg it.” Jeder hat seinen eigenen Style und zum Glück sind Geschmäcker verschieden. Meist gehört zum Wohlfühlen genügend Bewegungsfreiheit. Die Ärmel sollten – wenn ausgestreckt – bis zu den Handgelenken reichen. Außerdem ist es besonders angenehm, wenn die Jacke über den Po hinübergeht. Dass unter der Snowboardjacke genügend Platz für warme Klamotten und Rückenprotektoren sein sollte, erklärt sich von selber.

Was man unter die Jacke anziehen sollte

Layers, Layers und noch mal Layers. Am Berg sollte man in puncto Wärmetechnik und Funktion die Zwiebel vom Dienst sein. Je mehr Layers, desto besser kann man einschätzen, wie warm man’s wirklich braucht. Wenns zu kalt ist, ist eine dünne Daunenlayer unter der Jacke perfekt. Sobald es wieder zu warm wird, kann man sich easy von ein bis zwei Schalen trennen.

Jacke dreckig – und nun?

Wie wasche ich die Snowboardjacke richtig? Nach einer dirty Bergsession man seinem Stuff wohl oder übel eine Wäsche gönnen. Der Feinwaschgang mit 30 bis 40 Grad eignet sich dafür optimal. Aber Achtung, geschleudert werden die Klamotten am Berg genug – auf keinen Fall nach dem Waschen die Jacke auch noch schleudern! Lieber nass abtropfen lassen und entweder in den Trockner bei geringer Hitze oder auf der Wäscheleine trocknen lassen.

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Die Qual der Wahl

Jetzt gehts ans Eingemachte. Da draußen gibt es tausende Jacken, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Grundsätzlich ist (fast) alles auf dem deutschen Markt absolut Shred-tauglich. Ich selber greife zu Mons Royale und Airblaster: Wenn’s um Layers geht, kann man mit Mons Royale nichts falsch machen – hohe Qualität und Style sprechen für sich.

Die für mich lustigsten und feinsten Merino Onesies gibt es von Airblaster. Designs mit Forellen à la all over Print lassen keinen kalt – der wahrscheinlich einfachste Weg, jedem Fremdling ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Airblaster produziert außerdem auch Onesies zum Powdern die megabequem sind, nicht umsonst heißen diese Freedom Suits.

 

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Die meisten Firmen haben mittlerweile für jede Art Rider und jeden Geschmack das passende Teil. Achtet unbedingt darauf, dass das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Egal, für welche Brand ihr euch am Ende entscheidet. Checkt vor dem Kauf ausgiebig die Anzahl der Wassersäulen, die Passform, wie atmungsaktiv die Snowboardjacke ist und natürlich den Style. Dann werdet ihr euch keinen Fehlgriff leisten.

Der optimale Kompromiss zwischen Wassersäule, Atmungsaktivität und Style muss nicht unbedingt teuer sein. Bei Blue Tomato gibt es bereits eine große Auswahl an Snowboardjacken für unter 200 €.

Die kleinen, nicht so bekannten Brands sind dabei nicht zu unterschätzen. Auch was das Thema Sustainability und Slow-Fashion betrifft, werden die Snowboardsbrands immer aufmerksamer und smarter.

Hier bekommt ihr weitere Fashion-Tipps.

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