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Special

O’Neill Big Mountain Pro Tag 4 & 5

Down Days werden zu Powder Fun Days

Wie schon berichtet ist der O’Neill Big Mountain Pro im bis zu den Gipfeln mit PowPow versunkenem Defereggental angekommen. Aufgrund des ergiebigen Schneefalls der letzten Tage, der auch den ganzen Samstag nicht aufhören sollte, konnte kein weiterer Contest Tag durchgeführt werden. Stattdessen hatten die Organisatoren für alle Teilnehmer ein besonderes Schmankerl geplant:
Ein Traktor sollte uns den ganzen Samstag als Lift dienen und zum TopSpot (www.defraggn.at) hinaufbefördern.
Schon vor der ersten Auffahrt hörte man die Rider beim Anblick des Powder-Pillow-Lands Dinge wie “das ist der Grund warum ich shredde”, oder “Frau Holle hat ihre Kissen heute nur für uns ausgeschüttelt” sagen hören.



Bild 1: Unser Lift Bild 2: Schon vor der ersten Auffahrt hikte Xavier de le Rue und droppte das erste Pillow des Tages

Der Traktor-Lift, der für uns eine Runde nach der anderen drehen musste, war sogar für alteingessene Big-Mountain-Rider Jeremy Jones und Xavier de le Rue eine völlig neue Erfahrung, die sie beide so schnell nicht wieder vergessen werden. Da es keinen normalen Lift gab, sollte der gesamte Berg nur uns gehören.


Da der Anhänger immer schnell voll war, musste einige bei den Boards in der Schaufel des Traktors Platz nehmen
Da der Anhänger immer schnell voll war, musste einige bei den Boards in der Schaufel des Traktors Platz nehmen

Wer aufgrund der folgenden Bilder sich nun überlegt ins Defereggental zu kommen, wird leider enttäuscht: Er wird nämlich keine Line, kein Pillow und kein Cliff finden, dass von uns nicht schon zerpflügt, gebonkt oder gedroppt wurde. Sorry!


Jeremy Jones sagte am Abend, dass es an diesem Tag keinen schöneren Platz auf der Welt hätte geben können
Jeremy Jones sagte am Abend, dass es an diesem Tag keinen schöneren Platz auf der Welt hätte geben können


Eric Themel entdeckt unbekannte Freestyle-Künste: Frontflip-to-Purzelbaum-to-Facecooling
Eric Themel entdeckt unbekannte Freestyle-Künste: Frontflip-to-Purzelbaum-to-Facecooling

Nach kurzem Aufwärmen und Kräfte sammeln in der Hütte am Mittag, war keine Zeit zu verlieren. Es waren noch zu viele Lines nicht verspurt. Das konnten weder Rider, Medienleute noch Organisatoren auf sich sitzen lassen.
Bei der Nachmittagsession, war es dann der jüngste Rider, Frederik Evensen, der zeigte, dass seine Wurzlen im Freestyle liegen. Zu schade nur, dass dieser Tag nicht in die Contest-Wertung mit eingeht, holte sich der junge Norweger mit seinen Pillow-Bonk doch den “Shot of the day”!



Shot of the day: Freddy Evensen

Dieser Tag war wirklich etwas besonderes: Wann sonst sieht man Rider wie Xavier de le Rue, Mitch Tölderer, Eric Themel und Jeremy Jones sich nach jedem Run wie kleine Kinder freuen, die gerade das erste Mal eine Rutsche hintergesaust sind und einfach nicht mehr genug davon bekommen können? Danke Frau Holle!



Jeremy, Backside Air

Da so ein Tag auch einen gebührenden Abschluss finden musste, gingen alle nach “getaner Arbeit” auf ein, zwei, drei ….. Feirabendbiere zu “Gama” in den TopSpot (www.defraggn.at).
Obwohl die unzähligen Runs jeden Muskel so ermüden liessen, dass jeder Schritt hätte weh tun müssen, brachen besonders bei Eric Themel und Xavier de le Rue ungeahnte Kraftreserven auf, die sie zu den Partyanimateuren werden liessen. Auf die zu diesem Zeitpunkt noch leere Tanzfläche muss Leben gebracht werden, muss sich wohl Xavier gedacht haben, als er mit Board unter den Füssen durch die Tür bis vor das DJ-Mischpult raste.


Tänzchen gefällig?
Tänzchen gefällig?

Eric schien aber nicht die richtigen Tanzschuhe dabei gehabt zu haben. Er wollte die Party lieber ins Freie verlegen und statt das Tanzbein zu schwingen, schwang er sich kurzerhand samt seinem Board auf das Dach der Hütte. Das konnte nur eins bedeuten: Bomp-Drop Time!


Eric und Xavier beim Berg... äh Dachsteigen
Eric und Xavier beim Berg... äh Dachsteigen

Nachdem sich dann die ganze Partygesellschaft nach draussen begeben hatte und alle Kameras im Anschlag sassen, konnte es los gehen.
(Roof-Drops Pics by Michael Rathmayr)



Eric droppte als erster...

Ob es an den müden Beinen oder dem ein oder anderem Schluck zuviel lag, lässt sich leider nicht mehr sagen, aber keiner der Beteiligten konnte seine Drops stehen. So hinterliessen sie neben einigen Bombenkratern in der Landung ein fettes Lachen auf den Gesichtern aller Zuschauer.
Wie die Party von diesem Punkt aus weiterging, darf sich nun jeder selber denken.
Am 5. Tag unserer Reise, dem Sonntag, war das Bild nicht anders. Nur, dass wir diesmal nicht einen Traktor, sondern einen gewöhlichen Lift benutzten, um die Wälder im Skigebiet St.Jakob zu zerpflügen. Und auch hierher lohnt sich eine Reise leider erst wieder nach dem nächsten Schneefall, denn frische Lines sind nach unserem Abgang keine mehr zu finden gewesen.



...Xavier liess nicht lange auf sich warten

Da am Montag eine Wetterbesserung angesagt ist, es keinen weiteren Schneefall und keinen Wind geben wird, wird es beim Big Mountain Pro nach zwei Tagen “freeriden” wieder ernst. Die Guides und Scouts haben gute Arbeit geleistet und ein Face direkt überhalb des Skigebietes von St.Jakob für den dritten Wettkampftag auserkoren. Der Drop-In erfolgt um Punkt 11 Uhr.
Über die Action und den Plan für die nächsten Tage beim Big Mountain Pro werden wir euch natürlich wieder hier berichten. Die neuesten Hightlight-Videos wird es natürlich wieder brandheiss hier bei uns in der Videosektion geben. Stay Tuned!

Highlight Video Tag 4 & 5!

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