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Olympia 2018

Vom Winde verweht | Olympia 2018 Slopestyle Finale der Frauen – Recap & Results

Ei, ei, ei…dieses Wetter!??! Schon die Qualifikation wurde wegen starkem Wind abgesagt und auch das Finale fand unter fragwürdigen Bedingungen statt. Der eisige Wind wehte und die Riderinnen kämpften mit massiven Geschwindigkeitsproblemen an den Kickern. Das Niveau war alles andere als die Mädels normalerweise draufhaben und daher sehr schade, dass sie ihre Topform, für die sie die letzten Jahre hart gearbeitet haben, nicht abrufen konnten. Überhaupt war es sehr fragwürdig, dass man das Finale überhaupt bei solchen Bedingungen stattfinden ließ. Am Ende siegte Jamie Anderson mit einem souveränen und soliden Run und holte sich somit die zweite Olympische Gold-Medaille in ihrer Karriere. Die 27-jährige zeigte einen Boardslide 270 Out, einen Stalefish Frontside Transfer an der Hip, einen Frontlip to Fakie und einen Switch Boardslide 270 Out im oberen Teil. Auf den Kickern zeigte sie einen Switch Backside 180, einen Backside 540, einen Cab Double Underflip und am letzten Kicker einen massiven Frontside 720. Irgendetwas mysteriöses passierte in ihrem Run, denn sie hatte kaum Wind und konnte die Kicker ohne Geschwingkeitsprobleme klären. Auf dem zweiten Platz landete die 21-jährige Laurie Blouin aus Kanada, von der man in Zukunft bestimmt noch mehr hören wird. Und der dritte Platz ging an Enni Rukajarvi, die einen soliden Run hinlegte.

Die einzige Deutsche Silvia Mittermüller plagte sich zuerst mit einer heftigen Grippe zum Slopestyle-Kurs und verletzte sich dann im Training so schwer am Knie, dass die 34-jährige auch an diesen Olympischen Winterspielen verletzungsbedingt ausfällt. Eine anschließende Untersuchung ergab einen Meniskusriss im rechten Knie, der in den kommenden Tagen operativ behandelt werden muss. Wir wünschen ihr an dieser Stelle eine gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Aber Moment?! Wo ist Anna Gasser geblieben?! Die Olympia-Hoffnung schlechthin! Sie hatte großes Pech und musste sich mit unzumutbaren windigen Bedingungen in ihren Runs herumschlagen und landete am Ende nur auf dem 15. Platz. So auch wie die meisten anderen Mädels, war es nicht leicht einen sauberen Run, der nicht vom Wind verweht wurde, durchzubringen. Es war sehr traurig zu sehen, dass alle hochmotiviert nach Pyeongchang gereist sind und dann schlussendlich ihre Leistung nicht abrufen konnten. Das zeitliche und eng benetzte Olympische Programm lässt eine Event-Verschiebung allerdings nicht zu und somit ließ man die Riderinnen unter äußerst riskanten Bedingungen an Start gehen….!

Hier gibt’s die Ergebnisse aus dem Slopestyle-Finale der Damen:

Ergebnisse der Frauen

GOLD Jamie Anderson (USA) 83.00 34.56
SILBER Laurie Blouin (CAN) 49.16 76.33
BRONZE Enni Rukajarvi (FIN) 45.85 75.38
4 Silje Norendal (NOR) 73.91 47.66
5 Jessika Jenson (USA) 72.26 41.11
6 Hailey Langland (USA) 41.26 71.80
7 Sina Candrian (SUI) 66.35 39.80
8 Sofya Fedorova (OAR) 27.53 65.73
9 Yuka Fujimori (JPN) 63.73 48.51
10 Elena Könz (SUI) 17.28 59.00
11 Julia Marino (USA) 55.85 41.05
12 Asami Hironi (JPN) 49.80 27.26

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