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Shaka: Snowboarder wird Big-Wave-Surfer

Mathieu Crepel gewann Gold im Big Air und in der Halfpipe. Jetzt surft er die größten Wellen der Welt. Das ist seine Geschichte.

Wenn ein Snowboard-Profi einen Surffilm macht, klingt das erstmal dubios. Es erinnert unweigerlich an „Crossover“ und an die Zeit einiger Verbrechen der Musikindustrie, zum Beispiel H-Blockx oder Clawfinger. Trotz großer Skepsis ist bei dem Snow-Surf-Hybrid-Film Shaka aber alles anders als erwartet.

Shaka ist kein Snowboard-Movie mit wackeligen Surfszenen, sondern ernstzunehmendes und vor allem richtig gutes Surfen. Für Mathieu Crepel, der bei der Weltmeisterschaft 2007 in Arosa im Big Air und in der Halfpipe jeweils die Goldmedaille gewann, war Wellenreiten schon immer ein perfekter Ausgleich zum Snowboard-Alltag. Wenn andere während der schneelosen Zeit ins Fitness-Studio rannten, hat sich der Franzose sein Surfboard geschnappt und ist eine Runde vor seiner Haustüre in Biarritz ins Wasser gesprungen.

Aufgewachsen ist der 33-Jährige in den Pyrenäen, nur wenige Kilometer von der Küste entfernt. Seit seiner Jugend hüpft er immer wieder in den Atlantik und teilt die Leidenschaft mit seinen Freunden.

Die Idee eines Tages in Jaws (Hawaii) Big-Wave-Surfen zu gehen spukte schon lange in Mathieus Kopf herum, aber es brauchte den Anstoß seines Freundes und Filmers Morgan Le Faucheur um das Projekt in den Gang zu bringen. Mit dem Support einiger Legenden wie Koa & Eddie Rothman, Guillaume Nery, Kepa Acero, Gerry Lopez, Victor Daviet und Nathan Fletcher schaffte er es, sich in zwei Jahren fit für den ultimativen Ritt zu machen – dabei entstand der Film „Shaka“.

In den fast 1,5 Stunden nimmt uns Mathieu mit auf eine Reise, die nicht nur von Erfolg gekrönt ist. Denn gerade der „Proving Ground“ Pipeline lässt ihn ziemlich auflaufen. Trotz guter körperlicher Fitness und den nötigen Surfskills ist er ganz unten in der Rangfolge. So hilft ihm auch der enge Kontakt zu Koa Rothman nichts, denn wenn es hart auf hart kommt ist der kleine Franzose nur ein weiterer Surfer in der Crowd.

Teilweise saß er über drei Stunden im Wasser ohne auch nur eine Welle zu bekommen. Das war nach seiner eigenen Aussage die härteste Zeit während der Dreharbeiten. Das Zeitfenster war knapp, denn er hatte zwar ein gutes Timing mit dem größten Swell des Jahres, aber dementsprechend hatte er auch nur einen Schuss, in Jaws eine Welle zu schnappen. Für ihn war es das erste Mal in Hawaii und ein fataler Wipeout von Dusty Payne war der Willkommensgruß. Dennoch ließ er sich nicht einschüchtern und schaffte es am Ende tatsächlich, eine ordentliche Setwelle an dem Big-Wave-Spot zu scoren.

Bei der Frage, ob er es nochmal wagen würde, in solche Wellen zu paddeln, meinte er entschlossen: „Ja klar. Das war erst der Anfang von etwas Neuem!“, und wenn wir in die Augen des kleinen Kraftpakets sehen, wissen wir, dass er Blut geleckt hat.

Wohin? Mavericks, vielleicht auch Nazaré, aber eigentlich reizen ihn noch unbekannte Big-Wave-Spots in Marokko oder sonst wo. Auch in Belharra war er schon öfter, aber durch die Shifting Peaks ist es hier fast unmöglich zu paddeln und Tow-In gefällt ihm nicht. Das ist zwar dem Snowboarden sehr ähnlich, aber eben nicht wirklich „real“. Genau auf dieses Wort haben wir gewartet. Denn in Zeiten des absoluten Sellouts und maßlosen Selbstvermarktung ist Mathieu sich treu geblieben – SHAKA.

Schaut Euch den Film an und werdet überrascht wie gut sich der Snowboarder in den heftigsten Wellen von Hawaii, Indonesien und seiner Heimat Frankreich schlägt.

Die große Premiere in Frankreich findet am 31. Oktober im Grand Rex in Paris statt, vorher geht es auf Europatour in folgende Städte:
 München – Deutschland – 18. Oktober
 Innsbruck – Österreich – 19. Oktober
 Prag – Tschechische Republik – 20. Oktober
 Zürich – Schweiz – 23. Oktober
 Stuttgart – Deutschland – 24. Oktober
 London – Vereinigtes Königreich – 27. Oktober
 Moskau – Russland – 22. November

www.quiksilver.com/shaka-the-movie

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