
Rider: Severin Van Der Meer
Der fünfte Tag der 15. Burton European Open ist zu Ende. Die Semifinals im Slopestyle waren trotz schwieriger Wetter- und Kursbedingungen ein voller Erfolg und wir können die Finals am morgigen Samstag kaum erwarten.
Der Slopestyle-Kurs am Crap Sogn Gion erwartete die Fahrer am Morgen mit perfekten Bedingungen. Die Stimmung war verdammt gut, die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Contest waren damit gegeben, lediglich das Wetter wollte nicht so recht mitspielen. Beim Semifinale der Frauen schneite es unablässig, jedoch nicht so stark, dass der Contest abgebrochen werden musste. Jede Fahrerin fuhr zwei Runs, wovon der beste gezählt wurde.
Rider: Merika Enne
Isabel Derungs aus der Schweiz schaffte es, sich mit 83,8 Punkten und dank ihres Signature-Tricks, einem mächtigen Backside Rodeo, an die Spitze zu setzen und geht als eine der großen Favoritinnen ins Finale. Die Finnin Marika Enne platzierte sich mit 79,9 Punkten auf Platz zwei, ganz knapp vor ihrer Landsmännin Enni Rukajärvi mit 79,85 Punkten.
Rider: Carlos Gerber
Als es für die Jungs Zeit wurde, war der Kurs durch den Neuschnee deutlich langsamer geworden. Nachdem die Fahrer im Anschluss an das Training nochmals eine halbe Stunde testen konnten, wurde im Riders-Meeting beschlossen, das Semifinale im Slopestyle auch bei den Männern durchzuziehen. Wie bei den Frauen wurden auch hier zwei Runs gefahren, der beste wurde gewertet.
Rider: Tim-Kevin Ravnjak
Brage Richenberg aus Norwegen konnte die Judges unter anderem mit einem massiven Switch Backside 900° sowie einem Double Backflip Indy Grab überzeugen und einen Score von 80,25 erreichen. Seth „Dreidel“ Hill aus den USA sicherte sich mit seinem ersten Run (77,95 Punkte) den Einzug ins Finale, gefolgt vom Norweger Aleksander Ostreng, der einen Score von 75 Punkten erreichte.
Hier alle fürs Finale qualifizierten Fahrer:
WOMEN
1. Isabel Derungs (SUI)
2. Merika Enne (FIN)
3. Enni Rukajärvi (FIN)
4. Elena Könz (SUI)
5. Julia Marino (USA)
6. Miyabi Onitsuka (JPN)
MEN
1. Brage Richenberg (NOR)
2. Seth Hill (USA)
3. Aleksander Ostreng (NOR)75
4. Morten Kleivdal (NOR)
5. Janne Korpi (FIN)
6. Sean Ryan (USA)
7. Marcus Kleveland (NOR)
8. Alois Lindmoser (AUT)
9. Leandro Eigensatz (SUI)
10. Mons Roisland (NOR)
11. Sam Hulbert (USA)
12. Chris Tierney (USA)
13. Jonas Boesiger (SUI)
14. Carlos Gerber (SUI)
15. Tor Lundstrom (SWE)
16. Kevin Backstrom (SWE)
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