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Resort Guide

Mammoth und Big Bear: California Dreamin’

Kalifornien – theoretisch kann man hier an ein und demselben Tag snowboarden, surfen und skaten. Höchste Zeit also dem Golden State einen Besuch abzustatten. Hier gibt's die besten Travel-Tipps.

Organisation ist das A und O für einen Trip über den großen Teich. Die richtige Planung erspart einem unnötige Kosten – und Nerven. Diese drei Tipps helfen euch, beides zu umgehen:

  1. Die beste Anreise? Fliegt mit Norwegian Airlines über London direkt nach Los Angeles.
  2. Bucht einen Round Trip und startet euren shredtastic Urlaub in Mammoth, fahrt danach nach Big Bear.
  3. Ein Auto in den USA zu mieten ist relativ günstig, und ohne dieses ist man im „Land of the Free“ eh verloren. Kümmert euch darum unbedingt vor der Reise.
Hier gibt es weitere Reisetipps

 

Resortguide Mammoth Mountain

Mammoth befindet sich mitten im Sierra Nevada-Gebirge. In meinen Augen wird Mammoth komplett unterschätzt, da das Gebiet einzigartig ist und sich als Juwel des Inyo Nationalparks entpuppt. Dort gibt es die optimale Mischung aus Freeride und Parklaps, Pow und Sonnenschein. 

Die besten In-Bound-Runs (von der Pistenpatrouille abgesichert):

  1. Wipeout Chutes: Eines der höheren und mehr exponierten Faces, nördlich ausgerichtet. Nehmt den Sessellift „23“ und genießt die endlosen Optionen. 
  2. Avalanche Chutes: Erreichbar mit der Nummer „22“. Drei Variationen erwarten einen nach dem Ausstieg, ein absolutes Must-Do wenn man schon mal in Mammoth ist.
  3. The Trees – Chair 12: Mellowy Marshmellow Runs in Sachen Steilheit, aber der Schnee ist der Wahnsinn und die Treeruns richtig eng. Daher sind diese gleichzeitig auch Snakeruns durch enge Bäume.

Snowparks

  1. Main Park: Erreichbar mit dem Unbound Express und dem 6er-Sessellift. Der Park in Mammoth ist ein Park für Pros mit perfekt geshapten Kickern, einer technischen Railsection und einer krassen 6,7 Meter hohen Pipe.
  2. Forest Trail: Auch dieser ist erreichbar über den Unbound Express. Der optimale Park für leicht fortgeschrittene Fahrer. Auch Kids sind hier am Shredden und es gibt genügend Obstacles für ein „Game of Loser“. Das kreative Parkdesign spricht auch hier wieder für Mammoth als das Parkgebiet schlechthin.
  3. Disco, Wonderland und Eagle Playgrounds: Zu finden in der Nähe von Each Base Lodge. Jedes Level findet auch hier Zuspruch – Anfänger aber fühlen sich Pudelwohl.

Après-Ski

The Yodler – klassischer Bayern-Style in Mammoth. Hier geht’s wild, aber auch gemütlich zu. Ein ausgezeichnetes Plätzen zum Chillen oder Feiern. 

Essen 

Toomey’s – grandioses Essen und eine simple Atmosphäre. Dort im Snowboardgewand zu essen, fiel nicht auf. Fisch und Chips stehen ganz oben auf der Lieblingsessensliste. Auch die Tacos mit ihren eigenartigen Variationen sind ein absolutes Must-Try.

Wohnen

Travellodge by Wyndham Mammoth Lakes ist mein persönlicher Hotel-Tipp. Eine ernst zu nehmende Alternative ist der Urlaub im Camper. So bleibt man mobil und flexibel und kommt an die einzigartigsten Orte.

Sonstiges

Gemischte Gefühle machen sich bei mir breit, wenn ich an unsere Zeit in Mammoth zurückdenke. Das Gebiet ist ohne Zweifel einen Besuch wert – keine Frage! –, allerdings ist alles ziemlich teurer. Teilweise hatte ich das Gefühl, das Komma sei um eine Stelle verschoben worden.

Resortguide Big Bear

Eigentlich deutete alles darauf hin, dass ich dieses Resort hassen würde. Und mit hassen meine ich wirklich den krassen Hate. Warum? Ich bin eine absolute Big Mountain Shredderin und im Park nicht so richtig zu Hause. Big Bear Ist jedoch das Parkratten-Gebiet schlechthin. Allerdings hätte mich dieses Resort nicht mehr vom Hocker hauen können. Die Features sind so kreativ aufgebaut, dass einem hier niemals langweilig wird. Eines der besten Set-ups, das ich je fahren durfte. Überall Quater Pipes wie die Punkte auf Marienkäfern verteilt, kleine Hügelchen die perfekt für Hand-Drags geshaped wurden und Obstacles, die nur danach schreien, erforscht zu werden. Auch wird auf den Park richtig gut aufgepasst. Die Shaper sind on point.

Après-Ski 

Wir haben uns nur in eine Bar getraut. Den Namen dieser habe ich vor lauter Stokedheit vergessen. Zu finden ist das gute Haus an der Talstation des Lifts. Europäische Vibes erwarten einen dort mit tanzenden Menschen, live Musik oder DJ’s und Sonnenuntergänge der Extraklasse.

Essen

Teddy Bear Restaurant konzentriert sich auf den klassischen „layed back“ american Vibe. Der mexikanische Einfluss ist durchaus zu spüren und macht das Essen zu einer kulinarischen Reise. Gute Mexikaner sind in ganz Kalifornien zu finden. Dieser hier ist aber bei weitem einer der Besten, da die Atmosphäre mit der exzellenten Küche übereinstimmt.

Wohnen

Die Zimmer des Robinhood Resort sind super gemütlich und es gibt Platz genug. Das Resort hat eine hauseigene Bar, die nach endlosen Parklaps geleert werden kann. 

Sonstiges

Big Bear hat mich persönlich von den Socken gehauen. Zwar ist es zum Freeriden nicht optimal, was den Park und die Progression deiner Parkskills betrifft, findest du aber wahrscheinlich nichts Besseres. Die Motivation der anderen Shredder im Park gibt einem nochmal den extra Schub, um besser zu werden und neue Tricks anzugehen.

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