Share

Interviews

John Jackson

Amerikanische Contestkids spriessen aus dem Schnee wie im Frühjahr die Maiglöckchen. Und das erst recht seit Shaun White und Co. die Macht über MTV, das Rolling Stone Magazin und Fox-Talkshows übernommen haben. Snowboarden ist in Amerika so hip wie noch nie. Respekt also vor denen, die trotz fliegenden Dollarnoten auf den Hype scheissen und einfach nur shredden gehen. Dass Snowboarden auch ohne private TV-Stationen und Hochglanzmagazine funktionieren kann, beweist John Jackson nunmehr seit fünf Jahren mit seinen Parts bei Standard Films. Höchste Zeit also, den amerikanischen Videostar zwischen Hundebabys und Halloween-Kostüm zu Snowboarden in den USA, seinen Bruder Eric, ein Leben ohne Sponsor und verrückte Schlampen zu befragen. Erwartet keinen Ami, erwartet einfach nur John Jackson.

Hallo John! Na, hast du dein Halloween-Kostüm ausgesucht?
Nein, verdammt! Ich weiss zwar, dass ich heute Abend mächtig feiern werde, aber ich weiss noch nicht, wie ich mich verkleide. Vielleicht gehe ich als Doobie, wer weiss…

Warst du so sehr mit deinen Welpen beschäftigt, dass du dich nicht um deine Verkleidung kümmern konntest?
Oh ja, die haben mich in letzter Zeit echt beansprucht. Der Hund meiner Eltern hat vor sechs Wochen geworfen. Ich war öfters da, und habe auf die kleinen Viecher aufgepasst. Anfangs musste ich sie alle zwei Stunden füttern, mittlerweile sind sie etwas selbständiger.

Wie hat die Hundemama ihren Sommer sonst noch so totgeschlagen?
Ich bin mit meinem Bruder Eric und Dave Hatchett (Standard Films; Anm. d. Red.) nach Alaska zum Fischen gefahren. Dave hat da oben ein Haus. Wir haben mit Speeren nach Lachs gefischt und dabei sogar einige Haie rausgeholt. Zudem habe ich viel an meinem Haus rumgeschraubt und meinen Eltern geholfen, wenn sie meine Hilfe benötigt haben.

Du scheinst dich öfters bei deinen Eltern rumzutreiben. Wie wichtig ist dir diese Nähe?
Verdammt wichtig! Meine Familie geht über alles. Ohne sie wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Meine Schwester Nicole (Frau von Matt Kass; Anm. d. Red.) hat mich damals zum Snowboarden gebracht, und heute würde ich kaum noch ohne meinen Bruder Ejack shredden gehen. Meine Eltern haben mich und mein Snowboarden vom ersten Tag an unterstützt. Und das obwohl nur meine Mutter eine leidenschaftliche Snowboarderin ist. Mein Vater wohnt zwar seit 1973 in Mammoth, hat aber in der ganzen Zeit noch nie ein Schneesportgerät ausprobiert.

Deine Eltern haben dir früher sogar Privatunterricht erteilt, damit du mehr zum Snowboarden kommst.
Sie haben wirklich alles getan, damit ich so oft wie möglich fahren konnte. Von meinen Eltern unterrichtet zu werden, bedeutete für mich die Möglichkeit, reisen und snowboarden zu können. Neben dem Unterricht daheim habe ich einige Kurse auf dem Cerro Cosco Community College in Mammoth besucht. Dadurch bekam ich die doppelte Anzahl Punkte und konnte die Highschool früher abschliessen.

Lernen und Snowboarden sind sich da nie in die Quere gekommen?
Nein, ich habe von 14 weg meine Ausbildung über Privatunterricht absolviert und war eigentlich damals schon ziemlich seriös bei der Sache. Falls nicht, hat meine Mutter schon geschaut, dass ich meine Hausaufgaben erledige. Mit Ejack läuft’s nicht so gut. Der wird auch von meinen Eltern unterrichtet, aber keine Ahnung, ob er das mit dem Schulabschluss noch hinkriegt.

Hast du mit 14 schon genau gewusst, dass du Snowboard-Pro werden willst?
Ich hatte mit 14 zwar nicht das Ziel vor Augen, der beste Snowboarder der Welt zu werden, aber es gab damals schon verschiedene Aspekte in meinem Leben, die auf eine Pro-Karriere hinzielten. Ich erinnere mich noch, wie ich als kleiner Zwerg, ich war vielleicht 12 oder 13, die Pipe von Mammoth geshreddet bin, und Kurt Wastell auf mich zukam. Wenig später hatte er mir meinen ersten Sponsor organisiert. Wenn dir jemand wie Kurt Wastell sagt, dass du das Zeug zum Pro hast, geht das nicht spurlos an dir vorbei.

Hätten deine Eltern nicht lieber gewollt, dass ihr Sohn eine Contestkarriere einschlägt?
Sie haben mich unterstützt, in was auch immer ich tat. Hey, ich bin nicht Shaun White und habe eine Mutter im Rücken, die mich auf Olympia drillt! Ich konnte immer tun und lassen, was ich wollte. Obwohl ich glaube, dass sich meine Mum schon freuen würde, wenn ich vermehrt Contests fahren würde. Diesen Winter werde ich auch an einigen grossen Events wie dem Tripple Crown, den X-Games oder den US Open teilnehmen.

Wann hast du dich fürs Filmen entschieden?
Noch gar nicht, schliesslich bin ich in der ganzen Zeit ständig einige Contests gefahren. Das Filmen macht mir aber einfach viel mehr Spass, und deswegen konzentriere ich mich auch mehr darauf. Klar, gute Resultate auf Contests freuen die Sponsoren, aber all die Kids haben doch viel mehr davon, wenn sie sich meine Videoparts immer und immer wieder anschauen können. Ausserdem würde mir die super Zeit mit meinen Buddys draussen beim Filmen echt abgehen. Contest-Fahren gibt mir einfach nicht so viel.

Lebst du jetzt quasi die Nachwehen deines Karriere-Anfangs im Backcountry?
Wahrscheinlich schon. Als ich mit Snowboarden angefangen habe, gab’s in Mammoth weder Pipe noch Park. Wir mussten uns unsere Kicker selbst schaufeln, irgendwo draussen im Wald. Wir hatten damals schon immer einen mega Spass. Mich hat das Backcountry vom ersten Tag an geprägt, und deine Wurzeln kannst du nicht leugnen.

Was denkst du über den Contest-Hype, der mit unzähligen jungen Shrednecks gerade die Staaten überfällt?
Absolut verrückt! Wie vor ein paar Jahren im Skateboarden. Und diese Kids killen es, sie sind die neue Generation. Ob ich das gut heisse oder nicht? Nun ja, schön für die Superstars, dass sie sich das Leben eines Popstars leisten können. Aber ist das wirklich gut für unseren Sport? Ich könnte mich jetzt darüber auslassen, zu was sich Snowboarden mittlerweile prostituiert hat, aber was soll’s, ich will hier niemanden in die Scheisse reiten.

Zurück zu deiner Filmkarriere: Mit 17 hattest du deinen ersten Part in Standards „Notice to Appear“, wie war das?
Einfach nur verrückt! Du meine Güte, ich war der absolute Grünschnabel. Die haben mit mir gemacht, was sie wollten. Tja und in der Zwischenzeit sind andere Grünschnäbel nachgezogen, und jetzt mache ich mit denen, was ich will (lacht). Im Ernst, ich erinnere mich noch genau, wie aufgeregt ich an meinem ersten Shooting-Tag war. Verflucht, es waren die Hatchetts, mit denen ich raus durfte. Klar hat mich das gestoked!

Wie hast du es mit süssen 17 zu Standard geschafft?
Ich habe zuvor mit Torey Piro gefilmt. Die Hatchetts kannten mich aus seinen Movies. Dazu kam, dass ich damals schon ein sehr guter Kumpel von Matt Hammer war. Er hat mich quasi als sein Azubi zu den Shoots mitgenommen.

Und für die Hatchetts war das okay?
Klar doch! Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich ihren Sled zum ersten Mal ruiniert habe (lacht). Ich hatte damals noch keinen eigenen, also haben sie mir einen geliehen. Verdammt, ich habe das Ding vielleicht hergerichtet! Ich bin in Bäume, Seen und einfach alles reingefahren, was mir in die Quere kam. Mike nahm’s immer easy. Ich glaube aber, dass mich Davie-Boy eine Zeit lang nicht mehr so toll fand.

Was hattest du damals für eine Beziehung zu den beiden?
Sie haben mich, 17 hin oder her, schon damals ernst genommen. Ähnlich wie zwei grosse Brüder haben sie aber auch auf mich aufgepasst und mich gewarnt, falls ich aus Naivität mal wieder etwas springen wollten, zu dem ich noch nicht fähig war. Wir hatten wirklich immer einen Mordsspass. Sie waren und sind die besten Chefs der Welt. Ich meine, mittlerweile fahren Ejack und ich sogar mit Dave in den Urlaub.

Was hat sich für dich seit deinen Anfängen bei Standard verändert?
Na ja, ich bin definitiv nicht mehr der Grünschnabel. Wenn wir heute beim Kickerschaufeln sind, und ich sehe eine kreative Line, packe ich mir Mike, und gehe sie Shooten, während die anderen weiter schaufeln müssen. Wenn wir dann zu den Grünschnäbeln zurückkehren, muss ich mir anhören, was für ein asoziales Arschloch ich bin. Und sobald es darum geht, wer den First Try machen darf, gewinne ich doch wieder (lacht). Sorry, da müsst ihr durch!

Seit „Paradox“ bestehen deine Parts fast ausschliesslich aus Backcountry-Footage. Was treibt dich weg von Strassen und Parks?
Die Suche nach dem wahren Schnee. Backcountry ist the shit! Ich fahre nicht Snowboard, um für zehn Sekunden auf ein Rail zu hüpfen. Ich will Powder shredden! Die Rails und die Wallrides sollten wir besser den Skateboardern überlassen.

Verhängst du jetzt ein Strassen-Jib-Verbot für alle Snowboarder?
Nein, ich fahre ja selbst ab und zu gerne Rails, und es ist durchaus ein wichtiger Part im Snowboarden. Standard Films legen halt einfach nicht so viel Wert auf Rails, und deswegen habe ich auch kein Rail-Footage mehr in meinen Parts. Aber ich habe den Jungs schon gesagt, dass wir nächstes Jahr unbedingt einen Rail-Trip machen müssen. Ich verspreche euch also, dass in meinem nächsten Part wieder einige Rails zu sehen sein werden. Was aber die Wallrides angeht, muss ich euch leider enttäuschen (lacht).

Du hast mit deinen Parts „Paradox“ eröffnet und „Draw the Line“ beendet. Eine grosse Ehre?
Oh ja! Ich war ziemlich genau vor einem Jahr im Gespräch, Standard eventuell für eine andere Produktion zu verlassen. Ich glaube, die Hatchetts haben sich mit dem Schlusspart bei mir dafür bedanken wollen, dass ich geblieben bin. Solch eine Geste hätte ich wirklich nicht erwartet, aber sie ehrt mich natürlich enorm. Schliesslich ist es immer etwas Spezielles, den ersten respektive den letzten Part eines Films zu bekommen.

Bist du zufrieden mit deinem Part in „Draw the Line“?
Ich denke schon. Ich möchte im nächsten Jahr aber unbedingt ein paar grössere Dinger hitten, einige Pipe-Shots und wie gesagt auch wieder einige Rails. Ausserdem will ich unbedingt Heli-Snowboarden gehen, damit ich härteres Freeriding in meinen Part einbauen kann. Ich war dieses Jahr zum ersten Mal in Whistler. Das war Wahnsinn! Blöd nur, dass sie da oben so selten gutes Wetter haben. Wie auch immer, nächstes Jahr werden wir einen Heli-Trip da hin machen und er wird sick werden.

Wirst du Ejack mitnehmen?
Ich hoffe es doch! Seit Eric bei Standard ist, habe ich auch meinen ganz persönlichen Azubi, den ich rumkommandieren kann (lacht). Ernsthaft, ich liebe es, mit ihm zu shredden. Kein anderer pusht mich so arg wie er. Ich helfe ihm weiter, wenn er mit einem Kicker nicht klar kommt oder einen Trick nicht hinkriegt. Ich sehe ihn aber auch als gleichwertigen Shred-Kumpel, der mich immer weiter bringt. Da draussen ist er nicht nur mein Bruder sondern auch mein bester Freund.

Ach komm, du kannst mir nicht angeben, dass euch nie so was wie eine Hassliebe quält!
Ehrlich, nein! Klar gibt’s so was wie eine gesunde Konkurrenz zwischen uns. Jeder will besser sein als der andere, aber auf eine positive Weise. Die Sache mit der Geschwisterliebe haben wir hinter uns. Vor langer, langer Zeit habe ich ihn wirklich gehasst. Da war er der kleine Bruder, den ich immer und überall hin mitnehmen musste. Das war eine beschiessene Zeit. Aber seit wir beide snowboarden, verbindet uns unsere Leidenschaft zu dem Sport und hält unsere Beziehung echt in Schuss.

Werdet ihr demnächst in Gedenken an die „Jackson 5“ die Snowboardwelt als „Jackson 2“ erobern?
Hoffentlich nicht! Phu, die „Jackson 5“, war Michael nicht der älteste von denen? Verflucht, ich will ja gar nicht wissen, was mir als ältester der „Jackson 2“ noch alles so blühen würde… Ich glaube, wir machen besser einen auf „Blunt Brothers“.

Ihr hattet im letzten Frühjahr ein Doppelinterview im amerikanischen „Snowboard“ Magazin. Nervt es dich manchmal, immer nur als Geschwisterpaar berücksichtig zu werden?
Nein, überhaupt nicht. Das mit dem Doppelinterview war sogar die Idee von Eric und mir. Ich glaube, wir profitieren beide davon, dass wir nicht nur als Einzelperson sondern auch als Brüder wahrgenommen werden.

Du warst es auch, der Eric in das Boot von Thirtytwo geholt hat.
Stimmt. Ich erinnere mich noch, wie mir Eddie Lee (Thirtytwo Teammanager; Anm. d. Red.) gesagt hat ‚Hey Jackson, wenn du ihn nicht im Team willst, verstehen wir das!’. Und dabei war für mich der Fall längst klar, ich wollte Eric unbedingt bei Thirtytwo. Der einzige Nachteil, den ich jetzt habe, ist, dass er mir immer die geilsten Teile wegschnappt, wenn wir Stuff von der neuen Kollektion zugeschickt bekommen.

Und dafür hast du ihm damals, als du ohne Sponsor unterwegs warst, seine Boards weggeschnappt?
Hey, ich habe die LibTech-Bretter von Jeannine (Mervin Teammanagerin; Anm. d. Red.) höchstpersönlich gekriegt! Aber zugegeben, das war echt eine wirre Zeit. Sims war als Sponsor auch wirklich zum Kotzen. Eigentlich hätte ich vor zwei Jahren, als fast alle anderen Fahrer von Sims weggingen, auch abhauen sollen. Aber ich dachte mir, dass es schon wieder werden würde, und blieb. Tja, kurze Zeit später kam das Aus, und ich stand ohne Sponsor da. Ich bekam zwar kein Geld, aber ich hatte auch keine Verpflichtungen mehr. Es war einfach die geilste Zeit meiner Karriere. Um trotzdem Snowboarden zu können, habe ich mir von allen Seiten Bretter schenken lassen. Ich bin das Jussi Pro-Model von Burton gefahren, einige Options, ein Elan und wie gesagt einige LibTechs.

Mittlerweile hast du aber wieder ein Brett mit Vertrag an deinen Füssen.
Rossingol! Endlich wieder was Anständiges zum Jibben, und dann gleich noch ein Pro-Model. Es ist zwar grad echt stressig, weil wir es unbedingt für 2007 fertig bringen wollen. Der Shape steht auch schon fest, er wird vom Feinsten sein. Aber mit den Graphics gibt’s Probleme, weil irgendwas mit der Lizenz und den Rechten nicht klappt.

Hast du selbst Hand ans Design gelegt?
Nein, ich habe sie von dem Künstler Matt French machen lassen. Er designt öfters auch für Volcom oder LibTech. Die Zusammenarbeit mit ihm war super, der Typ hat echt was drauf.

Dann hast du also vor, etwas länger bei Rossignol zu bleiben?
Ich habe wirklich ein gutes Gefühl, was Rossignol angeht. Ich denke, Quiksilver macht einen guten Job mit dem riesigen Imperium. Ich bin froh, Teil davon zu sein. Ich freue mich total auf das Ski-Zentrum, das sie in Utah planen und natürlich auf mein eigenes Brett. Zudem stehen die Jungs von Rossignol total auf Fliegenfischen. Das ist die beste Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit.

Übrigens, ich hab mir einige Stimmen von deinen Teambuddys eingeholt. Da lief alles in Richtung „Party-Maschine, die ziemlich gestörte Chicks abkriegt“.
(lacht) Wer hat das gesagt?! Verflucht, das muss echt eine kleine Bitch gewesen sein. Es klingt mächtig nach Marko Grilc.

Der war es nicht, ehrlich! Aber verrat uns doch, was wir hier in Europa von diesem Party-Boy und seinen verrückten Schlampen erwarten müssen?
Phu, ich glaube, es wird Zeit, dass ich mal wieder zum Shooten rüber komme. Als ich noch mit Torey gefilmt habe, war ich oft in Europa unterwegs und habe da anständig Party gemacht. Ich komme nächste Saison, und dann könnt ihr euch da drüben selbst ein Bild von mir machen.

Gib uns trotzdem ein paar Stichwörter, damit wir vorbereitet sind!
Also, ich bin echt ein total gechillter und netter Typ. Keine Angst! Mein Mitbewohner meint zudem, dass ich ehrgeizig bin und am liebsten 24 Stunden am Tag auf dem Berg verbringen würde. Zwei Kicker pro Tag, aber sonst ganz angenehm zu ertragen – das sind die Worte von meinem Mitbewohner. Danke, Dude!

Würden sich deine Chicks dieser Meinung anschliessen?
Wahrscheinlich nicht. Die würden dir eher so was wie ‚Dieser kleine Pisser ist am Morgen einfach abgehauen ohne Tschüss zu sagen’ vorkreischen. Aber das musste ich ja wohl, da ich doch meine zwei Kicker pro Tag hitten muss (lacht). Meine Nummer bekommen die Mädels trotzdem nicht…

Die Europäerinnen auch nicht?
Doch, klar, die auf jeden Fall! Ich stehe total auf die natürliche Schönheit der Europäerinnen.

Ach, so läuft der Hase also, du kommst wegen Party und Frauen nach Europa!
Nein, wegen dem guten Schnee natürlich (lacht). Ich mag den Lifestyle der Europäer wirklich. Hier in den Staaten scheinen die Snowboarder einfach vergessen zu haben, was sie sind. Denkt mal daran, wie die Jungs in den Videos früher abgegangen sind! Ich meine, ernsthaft, amerikanische Snowboarder sind zu einem Grossteil einfach zu Pussys verkommen.

Und John Jackson hält den Geist des Snowboardens rein?
Ich will mich hier nicht als Retter aufspielen. Ich benehme mich halt einfach so, wie’s mir gefällt und kümmere mich nicht darum, was andere darüber denken. Okay, ich rauche und trinke, aber ich bekomme meine Videoparts trotzdem zusammen. Also, was soll’s? Ich habe alles unter Kontrolle, und Partys machen mich manchmal ja doch nur kreativer.

Wann trägst du diese Kreativität das nächste Mal in den Schnee raus?
Morgen. Ich muss zu einem Planet Earth Shooting nach Colorado fahren. Das wird lustig, ich freue mich total auf den Schnee. Und nachher geht’s direkt weiter zum Chillen und Fischen nach Mexiko.

Hört sich gut an. Was planst du neben dem Abschleppen einiger Europäerinnen sonst noch für nächste Saison?
Wie gesagt, einige Contests, ein paar Railjams – hey ‚Railjams’ habt ihr das gehört – und natürlich wieder mit Standard filmen. Es schaut so aus, als ob Danny Kass auch mit uns Filmen kommen würde. Das wäre richtig geil!

Dann wäre die Familie Jackson-Kass ja vollständig vereint. Dein Dank geht an?
Ich danke meiner Familie, Gott und allen, die mich inspirieren.

JOHN JACKSON
Geburtsdatum: 13.10.1983
Lebt in: Crowley Lake, CA
Sponsoren: Rossignol, Planet Earth, Grenade, ThirtyTwo, Etnies, Dragon, Technine, Jacks Garage

Im Mammoth aufzuwachsen war: the illest!
Wallrides sind: beschissen
Verrückte Schlampen sind: super! Vor allem wenn sie kochen können…
Fliegen- oder Speerfischen: ich nehme die Fliege
Whiskeyflasche oder Doobie: Whiskey in der rechten, Doobie in der linken Hand
Favourite Trick: Fs 180°

Goofy oder Regular: Regular
Stance and Angle: 60cm; +21, -9
Schuhgrösse: 9,5

Share

Geschäftsbedingungen

Gib bitte deine Email Adresse an, damit wir dich mit News, Updates und den neuesten Angeboten versorgen können. Falls du nicht mehr interessiert bist, kannst du dich jederzeit abmelden. Wir geben deine Daten nicht an Dritte weiter und werden dir nur Nachrichten schicken, die dich auch interessieren. Versprochen!

Read our full Privacy Policy as well as Terms & Conditions.

production