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Gletscher ├ľsterreich, Pitztal, Klimawandel, Gletscher, Gletschereis, WWF

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Pitztalbetreiber ├╝ber WWF-Fotos und Erweiterungspl├Ąne

Die Bilder des WWF sorgen f├╝r Verwirrung, meinen die Betreiber der Pitztaler Gletscherbahn, und stellen einiges richtig.

Heute Morgen berichteten wir von den Bildern des WWF, die Bagger auf dem Pitztaler Gletscher zeigen. Nach den ausf├╝hrlichen Statements des WWF ├Ąu├čern sich auch die Betreiber aus Pitztal gegen├╝ber MBM. Das sagen sie zu der Meldung der Umweltorganisation:

„K├╝rzlich wurde vom WWF ein Bild verbreitet, welches Arbeiten im Schigebiet Pitztaler Gletscher zeigt. Bei der Interpretation dieses Bildes ist es leider zu unterschiedlichsten Wahrnehmungen gekommen.

Die im Bild zu erkennenden Arbeiten haben nichts mit einer Schigebietserweiterung zu tun. Es handelt sich um die allj├Ąhrlichen Vorbereitungsarbeiten f├╝r die Herbst- und Wintersaison, die am 21. September begonnen hat. Dabei werden auf bestehenden Pisten des Schigebietes Gletscherspalten mit vorhandenem Altschnee und Brucheis verf├╝llt, um einen sicheren Schibetrieb im Winter zu gew├Ąhrleisten. Nachdem der Gletscher stetig in Bewegung ist, bilden sich ├╝ber die Sommermonate Jahr f├╝r Jahr neue Gletscherspalten, die immer kurz vor den ersten Schneef├Ąllen verf├╝llt werden m├╝ssen. Diese Arbeiten verrichten wir in dieser Form seit 35 Jahren und werden so auch von anderen Gletscherschigebieten durchgef├╝hrt. Das Verf├╝llen der Gletscherspalten hat in dem am Bild gezeigten Bereich ca. zwei Tage angedauert.

Anbei ├╝bermitteln wir ein Foto, das kurz nach dem vom WWF ver├Âffentlichten Bild an derselben Stelle aufgenommen wurde. (s. Aufmacherfoto, Anm. d. Red.)

Ein anderes Bild zeigt Arbeiten am ca. 350 Meter langen Skiweg Brunnenkogel, der seit 1988 in Betrieb ist und zu den Pisten 26, 27 und 28 f├╝hrt.

Wir streben seit einigen Jahren die Erweiterung unseres Skigebietes im Bereich des Linken Fernerkogls an. Diese Erweiterung w├╝rde in der Folge zum Zusammenschluss mit dem ├ľtztaler Gletscher f├╝hren. Ein entsprechendes Genehmigungsverfahren ist seit einigen Jahren anh├Ąngig. Jedoch gibt es dazu noch keine beh├Ârdliche Entscheidung. Die am Bild gezeigten Arbeiten haben aber definitiv nichts mit einer Vergr├Â├čerung des Gebietes zu tun.

Das Skigebiet Pitztaler Gletscher verzeichnet derzeit rund 20 Pistenkilometer und nimmt rund drei Prozent der gesamten in der Gemeinde St. Leonhard im Pitztal vorhandenen Gletscherfl├Ąche ein.┬áMit der geplanten Erweiterung, die f├╝r die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Pitztales von gro├čer Bedeutung w├Ąre, w├╝rde die ┬ábeanspruchte Fl├Ąche des Skigebietes auf f├╝nf Prozent anwachsen.“

Foto: Pitztaler Gletscherbahn

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