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Goofy vs. Regular: Die wichtigsten Fakten

Eines der ersten Dinge, womit ein Anfänger beim Snowboarden konfrontiert wird, ist die Frage, ob er „goofy“ oder „regular“ ist. Das bedeutet, welchen Stance (Stellung) man auf dem Snowboard hat bzw. mit welchem Fuß man während dem Fahren vorne steht.

Es gibt einige Tests, die mit Anfängern gemacht werden, um diese Frage zu klären. Falls du bereits Skateboard, Surfboard oder ähnliche Brettsportarten ausübst, wirst du meist auch den gleichen Stance auf dem Snowboard haben – muss aber nicht sein. Es gibt sogar Menschen, die einen Regular-Stance auf dem Skateboard haben, jedoch einen Goofy-Stance auf dem Snowboard. Unglaublich, aber wahr!  Falls du noch keinerlei Board-Kenntnisse hast, wird dich möglicherweise dein Snowboardlehrer, Freundin oder Bekannter unwissentlich von hinten schubsen. Mit dem Fuß, mit dem du dich auffängst, wird mich höchster Wahrscheinlichkeit auch dein vorderer Fuß sein.

Goofy vs. Regular

Falls du jedoch auf die sanftere Variante stehst, empfehlen wir dir für den Anfang sowieso den Duck-Stance. Mit diesem Stance musst du dich noch nicht festlegen und hast freien Spielraum in beide Richtungen. Dabei stehst du zentral auf dem Brett und wie der Name schon sagt, wie eine Ente mit beiden Fußen leicht nach außen gedreht. Somit wirst du schon noch früh genug herausfinden, mit welchem Fuß du dich wohler fühlst. Weitere Vorteile vom Duck-Stance sind auch, dass du schon von Anfang an lernst, dich in beiden Richtungen fortzubewegen und somit schon mal das Switchfahren üben kannst. Eine gute Snowboardschule wird dir das Snowboarden sowieso mit der Duck-Stellung beibringen, um dich leichter und schneller ans Board zu gewöhnen.

Woher kommen nun die Begriffe „regular“ und „goofy“?

Man vermutet, dass aufgrund der Aufgabenverteilung zwischen den zwei Gehirnhälften mehr Menschen regular als goofy sind. Der hintere (rechte) Fuß wird von der linken Hälfte des Gehirns kontrolliert, die auch für das räumliche Denken verantwortlich ist. Deshalb fühlen sich viele Menschen in der Regular-Stellung wohler. Der Begriff „regular“ kommt von der Entstehung des Surfens. Viele Surfer hatten am Anfang den linken Fuß vorne, was als regulär, also normal oder gewöhnlich, bezeichnet wurde.

Bei der Goofy-Stellung gibt es mehrere Theorien. Eine davon ist, dass es beim Surfen nur wenige Fahrer gab, die mit dem „falschen“ bzw. rechten Fuß vorne standen. Aufgrund dieser Tatsache, dass dies damals ungewohnt und dämlich aussah, musste ein Name dafür gefunden werden. Deshalb nannte man es schlicht und ergreifend „goofy“. Die andere Theorie lautet, dass im Disney Cartoon „Hawaiian Holiday (1937)“ Goofy seine erste Welle mit dem rechten Fuß vorne fing. Ab dieser Zeit war beim Surfen jeder goofy, wenn er mit dem rechten Fuß vorne stand.

 

Wie fahren eigentlich die Pros?

Im Folgendem haben wir ein paar Profi-Snowboarder gelistet, die entweder einen Goofy oder Regular Stance haben. Die Stance-Verteilung bei den Profis ist relativ ausgeglichen (mal davon abgesehen, hätten wir alle Profis aufgeführt, würde es die Seite sprengen) und am Ende hätten wir wahrscheinlich die gleiche Menge Snowboarder auf jeder Seite. Eine Wissenschaft wollen wir daraus ja auch nicht machen. Fakt ist, Snowboarden macht Spaß und unterscheidet sich nicht, ob man ein Regular oder Goofy Snowboarder ist. Am besten macht man sich schon früh mit beiden Richtungen vertraut, um flexibler und sicherer auf dem Brett zu stehen.

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