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10 Tipps, die dich zu einem besseren Snowboarder machen

Viele verschiedene Faktoren entscheiden, wie gut du letztlich auf dem Snowboard fährst.

Es gibt zwar keinen Zauberspruch, der dich zum erfahrendsten Shred-Dog macht, aber es gibt Dinge, die man beachten kann, um das maximale Potential am Berg herauszuholen.

Die Tipps, die wir hier zusammengestellt haben, basieren auf persönlicher Erfahrung. Sie müssen nicht zwingendermaßen auch für dich funktionieren, aber unserer Meinung nach, sind das berechtigte Punkte, die es zu beachten gilt, wenn man seine Technik am Berg verbessern will.

Events wie das Hintertux Opening sind immer ein gute Möglichkeit, um neueste Ausrüstung der Saison zu testen. Foto: Hintertux Bergbah

Teste Produkte und frage Experten nach Hilfe

Es gibt ein altes Sprichwort, dass ein schlechter Handwerker die Schuld auf sein Werkzeug schiebt. Das ist wohl bis zu einem gewissen Grad wahr, aber wenn du einen Vorschlaghammer benutzt, um eine Ikea Garderobe zusammenzuschrauben, kannst du dem höchstwahrscheinlich die Schuld in die Schuhe schieben.

Der beste Weg, um zu vermeiden, dass man die falsche Ausrüstung benutzt, ist mit den richtigen Leuten zu sprechen. Teste so viele Boards, wie du kannst – es gibt eine ganze Reihe an Test-Events in Europa und dem Rest der Welt.

Geh in deinen Local-Shop, sprich mit den Verkäufern, und wenn die unkompetent sind, gehe einfach zum nächsten Shop! Das Schlimmste was passieren kann, einen Tag damit zu verbringen übers Snowboarden zu quatschen – gibt wohl wirklich schlimmeres im Leben, oder?!

Tim-Kevin Revjak ist ein Omni-Terrain Talent. Seine Skills in der Pipe helfen ihm auf auf Slopestyle Contests. Foto: Sami Tuoriniemi

Sieh anderen Ridern zu

Wenn ein Surfer sich eine Pipeline vornimmt, glaubst du er paddelt einfach mal raus und nimmt die erste Welle? Wahrscheinlich nicht…

So ähnlich verhält es sich beim Snowboarden. Man sieht es viel zu oft, dass Leute in den Park fahren und einfach mal darauf losschießen, in der Hoffnung, dass was Anständiges dabei rauskommt. Auch wenn wir den Enthusiasmus beeindruckend finden, ist es trotzdem wichtig, sich die Zeit zu nehmen und sich das Terrain vor deiner Nase gründlich anzusehen.

Im Park bedeutet das, dass du dir ansehen solltest, mit wie viel Geschwindigkeit die Rider auf die Features zufahren. Ob sie in der Luft paddeln, wenn die Flughöhe erreicht ist, und wie es sich mit der Landung verhält. Damit kannst du ungefähr abschätzen, wie viel Speed du brauchst, wie viel Pop der Kicker hat und ob die Landungen flach sind.

Es ist sogar noch wichtiger, dasselbe im Powder zu tun. Je mehr Zeit du damit verbringst, dir Rider im echten Leben anzusehen und wie sie sich einen Hang vornehmen, desto mehr kannst du für dein eigenes Riding rausholen. Das wird deine Sicht und deine Augen auf das Terrain komplett verändern.

Gigi Rüf ist nicht einfach eines Tages im Backcountry aufgetaucht und hat beschlossen zum absoluten Meister zu werden. Es braucht Zeit, um Talent zu entwickeln. Foto: Jerome Tanon

Verbringe Zeit auf dem gesamten Berg

Es ist eine gut bekannte Tatsache, dass Xavier De Le Rue seine Big Mountain Abenteuer auf einem Boardercross Kurs gestartet hat. Wenn du an Terje, Nico und Rüf denkst – sie alle haben ihre Boardkontrolle und das Wissen über das Snowboarden über Jahre hinweg zu verdanken.

Wenn du Zeit außerhalb deines bevorzugten Spielplatzes investierst, wird sich das lohnen.. vertraue uns.

Egal, wie es sich mit deinem Riding so verhält, gemeinsam mit Gigi Rüf unterwegs zu sein, wird dir absolut immer was bringen. Foto: Snowpark Diedamskopf

Sei mit Leuten unterwegs, die besser snowboarden als du

Es gibt wenig, dass nerviger ist, als von einem Trip zurückzukommen und sich zu überlegen ‘Was habe ich diese Woche eigentlich gemacht? Hab ich tatsächlich irgendetwas gelernt?”

Der einfachste Weg für Progression ist mit Leuten unterwegs zu sein, die besser sind als du. Niemand will die letzte Person im Tal sein, und niemand will die einzige Person sein, die Straight-Airs hinpflanzt, während alle anderen Front 540’s in die Landung setzen.

Mit Leuten zu snowboarden, die besser sind als du, ist ein sicherer Weg deine Skills aufzupolieren.

Mach dir selbst einmal pro Tag so richtig Angst

Wir (und wir nehmen an, viele andere Menschen auch) haben eine Playlist in Spotify, die sich ‘The Fear’ nennt. Diese Playlist ist reserviert für die Momente, in denen du denkst, dass deine inneren Organe gleich versuchen hinten rauszuschießen.

Wir schätzen, dass es wichtig ist, einen dieser Momente einmal pro Tag zu haben. Ein Moment, in dem du einfach mal machen musst, um zu sehen, ob du den Klauen des Todes entkommen kannst. Snowboarden wird immer ein Spiel von Risiko vs. Erfahrung sein – du kannst dein Bestes tun und versuchen, dass die Erfahrung immer das Risiko übertrumpft, aber manchmal musst du einfach sagen ‘Fuck it’ und reindroppen.

Werni Stock weiß, dass der frühe Vogel in Sölden den Wurm fängt. Foto: Rudi Whylidal

…am Besten vor dem Mittagessen

Wir alle haben uns schon der Tatsache schuldig gemacht, erst am Ende des Tages unsere besten Stunts zu versuchen. Dein innerer Dialog sagt dir immer, warte bis du ordentlich aufgewärmt bist, oder die Sonne sich zeigt, oder Jupiter im dritten Mond von Saturn ist, oder sonstige lächerlichen Gründe.

Du solltest aber versuchen, deine besten Tricks schon vor dem Mittagessen rauszuhauen, denn das ist der Selbstbewusstseins-Boost, den du brauchst, um dann auch tatsächlich Fortschritte zu machen. Wie willst du einen Cab 540 stehen, wenn bis zum letzten Lift wartest, um den Cab 360 anzugehen?

Du musst auf deinen Körper hören. Welche anderen Sportarten kannst du 8 Stunden pro Tag machen? Wenn du am Ende deiner Kräfte bist, musst du chillen. Foto: Sami Tuoriniemi

Kenne deinen Körper und höre auch auf ihn

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Snowboarden ist, wie viel ‘gutes’ Riding du in dir hast.

Stelle dir vor, ein Snowboarder weiß, dass er vier Stunden lang ‘Saft’ hat. Deshalb versucht er seine besten Tricks 30 bis 45 Minuten nach Riding-Beginn. Er weiß dann, dass er ein paar Stunden hat, um mit Slams gut fertig zu werden, bevor es richtig hässlich wird. Danach wird gecruised.

Es ist wichtig, auf deinen Körper zu hören, wenn du auf dem Snowboard unterwegs bist – wenn du gerade nicht so Bock hast, steigt auch das Verletzungsrisiko. Dessen musst du dir bewusst sein.

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Attitüde. Foto: Sami Tuoriniemi

#ShredEveryDamnDay

Ob es regnet, die Sonne scheint, Greybird oder Graupel vorherrscht, du musst aus dem Bett und deine Laps kriegen. Es gibt wirklich nur wenige Gründe, nicht auf den Berg zu gehen, um snowboarden zu gehen.

Unsere persönliche Regel ist, wenn die Lifte offen sind, dann kann man auch fahren. Wenn irgendein armer Liftwart bei Tagesanbruch aus dem Bett raus ist, um ein Taschengeld dafür zu verdienen, Leute auf den Berg zu schaffen, dann kannst du den Anstand haben und dich auch auf den Weg dorthin machen.

Nebel testen deine Fähigkeiten als Snowboarder, du musst bereit und auf Zack sein. Slush ist einfach wahnsinnig spaßig, Punkt. Regen bedeutet, dass es sich tatsächlich rechtfertigen lässt, Geld in eine ordentliche Jacke zu investieren und bedeutet, dass es weniger peinlich ist, wenn du in der Bar mit ebendieser angibst.

Nick Hyne mit seinem Trick Bag.

Bleibe CLEVER

Wir werden hier jetzt nicht zum Rumflunkern anfangen; wir haben eine Liste an Tricks, die wir jede Saison lernen wollen.

Es ist leicht, im Trott gefangen zu werden und immer nur auf Tricks, die du schon kannst, zurückzugreifen, um auf Nummer sicher zu gehen. Ein Weg, um dem vorzubeugen, ist eine Liste in deinem Kopf zu haben, welche Tricks du über die Saison lernen willst – so kannst du den Überblick darüber behalten, was du schon gestanden hast und woran du noch arbeiten musst.

Während manche Leute das vielleicht als etwas ‘non-snowboarding’ betrachten, ist es hilfreich, Dinge, die du täglich benutzt aufs Snowboarden umzumünzen, besonders wenn du dein Riding vorantreiben willst. Stell dir vor, du müsstest über alles den Überblick behalten, ohne es niederzuschreiben?

Ståle Sandbech, Brage Richenberg und Co wissen, dass sogar Carven Spaß macht. Foto: Daniel Teng/Burn King of the North

Habe Spaß!

Das ist zweifellos der absolut beste Weg, um ein besserer Snowboarder zu werden: habe mehr Spaß als irgendjemand anderer am Berg. Genieße es einfach…

 

Gerade erst mit dem Snowboarden begonnen?

Hier haben wir 10 Tips für deinen ersten Snowboard Urlaub!

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