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So war die Premiere des Pyua Backcountry Camps 2014

Die Premiere des Pyua Backcountry Camp in Ramsau am Dachstein war ein voller Erfolg für die noch junge Outdoor Freeride Kleidungsmarke Pyua aus Norddeutschland. Ich habe mich für euch auf die Teilnehmerliste schreiben lassen. Wie das Camp ablief, könnt ihr hier nachlesen.

Am Freitagmorgen wurde ich von Martin, einer der Pyua-Dudes, am Bahnhof in Taufkirchen abgeholt. Nachdem wir in dem schon vollgestopften Auto meine sieben Sachen verstaut hatten, ging die Fahrt auch schon weiter Richtung Österreich. Die A8 zeigte sich an diesem Morgen von ihrer gnädigen Seite, sodass wir keine Zeit verloren und zügig vorankamen.

Gegen Mittag erreichten wir bereits Ramsau am Dachstein, wo Pyua seine Homebase für das Wochenende aufschlug. Begleitet wurden sie dabei von einer strahlenden Sonne, die sich auch für die nächsten zwei Tage angekündigt hatte.

Die Teilnehmer des Backcountry Camps trudelten am späten Nachmittag ein. Nach einer kurzen Willkommensrede wurde mit einem Stiegel Radler auf ein tolles Wochenende angestoßen.

Als erstes auf der To-do-Liste stand, dass die 16 Teilnehmer sich ein Pyua Outfit für das Wochenende aussuchen und dieses auf Herz und Niere testen durften. Der nächste Programmpunkt war eine Einführung mit dem Bergführer Christian, der uns das LVS-Gerät erklärte und uns den Ablauf der nächsten Tage erläuterte. Danach durften wir uns noch Testboards, gestellt von Rossignol, für das Wochenende ausleihen. Der erste Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen in großer Runde. Es gab ein Pfännchen Kässpätzle und für ganz hungrige noch Kaiserschmarn.Der nächste Tag startete um 8 Uhr in der Früh. Bevor wir den Bus Richtung Dachstein nahmen, wurden wir noch mit einer Schaufel, Lawinensonde und einem LVS-Gerät ausgestattet. An der Bergstation am Dachstein eröffnete sich uns ein wunderschönes Foto-Panorama. Die Wolken hingen tief und die Sonne strahlte.

Auf knapp 3000m ging es nach dem einen oder anderem Foto weiter mit der Aufteilung in drei Gruppen. Jede Gruppe wurde von einem Bergführer angeführt. Dann durften wir endlich ins Gelände, endlich shredden! Während der Abfahrten gaben uns die Bergführer wertvolle und informative Tipps zum Thema Lawinenkunde, Wetter und Gelände.Am Nachmittag, als sich die Qualität des Schnees stark verschlechterte, haben wir eine Lawinen-Übung gemacht. Unser Bergführer hat uns den Umgang mit dem LVS-Gerät, der Lawinensonde und der Schaufel erklärt und demonstriert. Dann durften wir selbst Hand anlegen und unseren eigenen Rucksack, mit eingeschaltetem LVS-Gerät, eingraben. Wie in einem Ernstfall wurde dieser dann gesucht und wieder ausgegraben.

Am Abend wurde in einem kleinen Lokal im Ort groß aufgetischt. Es gab eine Monsterpfanne mit diversen Fleischsorten, Kartoffeln und Gemüse. Bei dem einen oder anderem Bier haben wir den Tag ausklingen lassen.

Der nächste Tag begann wieder um 8 Uhr. An diesem Tag stand eine längere Tour im Gelände auf dem Plan. Dafür bekamen wir einen Klettergurt und ein Klettersteigset. Denn der Hang, den wir fahren wollten, war nicht so einfach zu erreichen. Wir mussten die Snowboards auf den Rücken schnallen, eine etwa 30m hohe Leiter hochklettern und durch einen Tunnel auf die andere Seite des Felsens gehen. Dort befand sich der Einstieg in den Hang.Der Powderrun endete an einer wunderschönen Hütte, bei der wir uns stärkten und das Wochenende leider schon wieder langsam verabschieden mussten.

Letztendlich ist die Premiere des ersten Pyua Backcountry Camp ein Riesen-Erfolg gewesen. Nicht nur, weil das Wetter mitspielte, sondern auch weil die Teilnehmer und die Bergführer bestens gelaunt waren. Man lernt nie aus und deshalb freuen wir uns schon jetzt aufs nächste Jahr!

Text und Fotos: Nikolas Khurana

Weitere Informationen www.pyua.de

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