Nach dem letzten Update zur Halfpipe-Qualifikation der Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Livigno haben sich in den letzten Tagen die Wettkampf-Wellen weiter aufgetürmt. Während die Halfpipe-Finals bei Athleten und Fans für Gänsehaut sorgten, werfen wir nun einen Blick auf die neuesten Ergebnisse im Snowboard-Halfpipe-Finale, Slopestyle und Big Air.
Olympische Halfpipe – Finale der Frauen
Das Halfpipe-Finale der Frauen bot bis zur letzten Sekunde Spannung und hochklassigen Snowboard-Sport. Nachdem sich schon bei der Qualifikation mehrere Favoritinnen abgesetzt hatten, bestätigte sich dieses Niveau auch im Finale:
Gold ging an Choi Gaon (KOR), die mit ruhiger Technik und sauberem Style überzeugte. Ihr Run zeichnete sich durch fließende Transitions und stabile Rotation aus, ein verdienter Sieg.
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Silber sicherte sich Chloe Kim (USA), die trotz einer leichten Unsicherheit in der Landung eine der höchsten Sprungkombinationen zeigte.
Bronze holte Mitsuki Ono (JPN) mit einem Run, der vor allem in den mittleren Passagen technisch sehr stark war.
Auch wenn Kim ihren angestrebten dritten Olympiasieg in der Halfpipe verpasste, zeigte sie trotzdem Snowboarding auf Weltklasse-Niveau und bleibt eine der prägendsten Persönlichkeiten der Disziplin.
Olympische Halfpipe – Finale der Männer
Auch bei den Männern ging es eng zu. Nach der Qualifikation, in der sich vor allem Yūto Totsuka (JPN) und Scotty James (AUS) abgesetzt hatten, knüpfte das Finale nahtlos an diese Leistung an:
Gold gewann Yūto Totsuka (JPN) mit einem starken Mix aus technischen Tricks und hoher Airtime. Seine Runs verbanden Kreativität mit kontrollierter Power.
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Silber holte Scotty James (AUS), der mit seiner Erfahrung punktete und vor allem im zweiten Run nochmal aufdrehte.
Bronze ging an Ryusei Yamada (JPN), der damit nicht nur ein erstes olympisches Podium holte, sondern auch seinen Status als kommende Größe im Halfpipe-Zirkus untermauerte.
Die Männer-Halfpipe war geprägt von sehr hohen technischen Schwierigkeitsgraden, sauber ausgeführten Tricks und einem extrem engen Punktefeld, ein würdiges Finale für Olympia 2026.