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TTR: Air+Style ist nicht mehr Teil der World Snowboard Tour

Gestern hat die World Snowboard Tour ihren Tourkalender für den Winter vorgestellt. Überraschenderweise ohne die Air+Style Contests in Peking, Innsbruck und Los Angeles. Wie die World Snowboard Tour in einer Pressemitteilung erklärt, hat der Air & Style seine Mitgliedschaft bei der Tour noch nicht bestätigt:

Air+Style has not yet confirmed its membership in this year ́s Tour. This means that Air+Style in Beijing, China, this weekend December 5th – 6th 2014, will not be part of the World Snowboard Tour and the results will not count for the World Snowboard Tour Pro Series ranking.

Ebenfalls nicht Teil der Tour sind die Winter X Games. Das bedeutet, dass es auf der diesjährigen Elite Tour, der höchsten Klasse der World Snowboard Tour, nur drei Events geben wird:

  • Burton European Open, Laax (27.01.2015 bis 01.02.2015)
  • U.S. Snowboarding Grand Prix, Mammoth (02.02.2015 bis 07.02.2015)
  • Burton US Open, Vail (02.03.2015 bis 07.03.2015)

Dies hat unter Anderem folgende negative Auswirkungen auf die Elite Tour:

  • es gibt keine Big Air Events auf der Tour
  • der Terminkalender ist nicht fahrerfreundlich (der Grand Prix in Mammoth beginnt nur einen Tag nach den Burton European Open)
  • das Tour-Ranking hat praktisch keine Relevanz mehr

Die Frage nach dem besten Snowboarder der Welt wird sich in Zukunft somit noch schwerer beantworten lassen. Stand jetzt gibt es zwar einen Haufen hochwertiger Events, aber es gelingt niemanden sie alle in einer Wettkampfserie unter ein Dach zu bringen. Ein Ranking aus drei Events, von denen viele Pros wohl nur zwei mitfahren werden, hat einfach keine Aussagekraft.

Vollständiger dagegen ist die sogenannte World Snowboarding Points List, die die Ergebnisse aller großen Contests kategorisiert und erfasst. Das Ranking setzt sich somit aus allen wichtigen Contest-Ergebnissen der vergangenen 52 Wochen zusammen – egal ob WST oder FIS. Auch die Results unabhängiger Events wie dem freestyle.ch werden hier erfasst.

Derzeit hat die World Snowboard Tour praktisch keine Argumente mehr dafür, warum sie die Qualifikation für die Olympischen Spiele ausrichten sollte und nicht die FIS. Es bleibt zu hoffen, dass man sich schnellstmöglich mit dem Air+Style einigt, so dass wenigstens die beiden Contests in Innsbruck und Los Angeles ins Ranking einfließen können.

 

 

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