Die LAAX Open 2026 haben einmal mehr gezeigt, warum das Event zu den wichtigsten Fixpunkten im internationalen Snowboard-Kalender zählt. Am Crap Sogn Gion trafen sich Weltklasse-Rider aus allen Disziplinen, um unter Flutlicht und bei perfekten Winterbedingungen Progression, Style und Nervenstärke auf höchstem Niveau auszuspielen. Halfpipe und Slopestyle lieferten Finals, die nicht nur Titelträger hervorbrachten, sondern auch klare Signale in Richtung der Olympischen Spiele 2026 setzten.
Halfpipe: Choi dominiert weiter, James schreibt Geschichte
In der Snowboard-Halfpipe der Frauen setzte Gaon Choi ihre beeindruckende Siegesserie fort. Die 17-jährige Koreanerin gewann in Laax ihren dritten Halfpipe-World-Cup in Folge und bestätigte ihre Ausnahmestellung in dieser Saison. Trotz eines schweren Sturzes im ersten Run zeigte Choi im zweiten Durchgang Nerven aus Stahl und setzte sich mit einem Score von 92,50 Punkten an die Spitze. Rise Kudo aus Japan und die erfahrene Chinesin Cai Xuetong komplettierten das Podium.
Bei den Männern sorgte Scotty James für einen historischen Moment. Der Australier sicherte sich mit einem nahezu perfekten Final-Run seinen fünften Sieg bei den LAAX Open und ist damit alleiniger Rekordhalter. Mit einem Score von 98,75 Punkten ließ James der Konkurrenz keine Chance. Besonders bemerkenswert war der starke Auftritt von Campbell Melville Ives aus Neuseeland, der als erster Rider in einem Halfpipe-Contest zwei Triple Corks in einem Run landete und Zweiter wurde. Valentino Guseli sorgte mit Rang drei für ein rein ozeanisches Podium.
Die Halfpipe-Finals in Laax waren zugleich der letzte Weltcup-Stopp vor den Olympischen Spielen in Mailand Cortina und unterstrichen, wie eng und hochklassig das Niveau im internationalen Pipe-Snowboarding derzeit ist.




