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8 Dinge, die dich das Snowboarden lehrt

Wenn man so darüber nachdenkt, ist Snowboarden eine ziemlich simple Angelegenheit. Du strappst in ein Stück Holz und gleitest seitwärts auf Schnee runter.

In der Realität aber, wissen wir alle, dass es viel mehr ist. Es ist ein Option mit guten Freunden Zeit in den Bergen zu verbringen und jede Menge Spaß zu haben.

Die Snowboarder, denen wir bisher über den Weg gelaufen sind, sind die bodenständigsten, positivsten und lustigsten Menschen, denen wir je begegnet sind. Das hat uns dazu gebracht, ein bisschen darüber zu reflektieren, was wir vom Snowboarden lernen können und was sich auch auf unseren Alltag umlegen lässt.

(Wenn ihr zu faul zum Lesen seid, könnt ihr euch auch einfach die Hammer-Shots hier unten reinziehen.)

Dinge gemeinsam mit Freunden zu starten ist um einiges besser, als solo zu cruisen

Denk mal an den allergeilsten Tag zurück, den du je auf dem Snowboard hattest. Geklappt? Wir würden jetzt einfach mal unsere Nüsse darauf verwetten, dass 95 Prozent von euch diesen speziellen Tag damit verbracht haben mit den Homies zu cruisen.

Rider: Jani Sorasalmi Foto: Sami Tuoriniemi

Es ist zwar wohl genauso ein beschissenes Klischee wie ‘Snowboarden macht SPASS!’ (wahrscheinlich weil, naja… es halt einfach so ist), aber es lässt sich nicht bestreiten, dass das Teilen von Slashes und gestompten Tricks mit den Freunden viel besser ist, als das Ganze alleine zu erleben. Genau das macht Snowboarden so super.

Risiken einzugehen

Erinnerst du dich an die Zeit, als dich darauf vorbereitest hast, in den größten Kicker deines Lebens zu droppen? Die schwitzigen Hände und schlottrigen Knie haben sich damals vielleicht beschissen angefühlt, aber wir wetten, dass 9.5 von 10 mal das Gefühl, es über den Table zu schaffen, jeden einzelnen Zweifel wert war.

Wir glauben, dass Snowboarden dich lehrt, mit Risiken umzugehen, während man gleichzeitig die Grenzen austestet, und es ist eine Mentalität, die auch im Alltag oft hilfreich ist.

Wenn du’s nicht ab und zu versaust, versuchst du’s nicht hart genug.

Fehler zu machen ist ein großer Teil des Lernens

Wenn du Risiken eingehst, besteht immer die Gefahr, dass es nicht ganz so läuft wie geplant.

Erinnerst du dich an das erste Mal, als du 90 Grad in einen Boardslide auf ein Down Rail gehüpft bist und danach für zwei Tage nicht ordentlich sitzen konntest? Du hast wahrscheinlich von diesem Slam gelernt und es seitdem versucht, den zu engen Kontakt mit kaltem, hartem Stahl zu vermeiden.

Was wir hiermit versuchen zu sagen ist, dass Snowboarden ein perfektes Beispiel einer Aktivität ist, bei der Fehler essentiell für Fortschritt sind. Ohne sie, würdest du nämlich absolut nichts lernen und stagnieren.

Zwei der Urväter des heutigen Snowboardens. Jake Burton und Tom Sims.

Respektiere die Älteren

Wären da nicht die Urväter des Snowboardens wie Tom Sims, Craig Kelly, Terry Kidwell und Bryan Iguchi gewesen, dank denen viele von uns überhaupt erst zum Snowboarden gekommen sind, hätten wir keine Referenzpunkte dafür, was geil ist und was nicht.

Obendrauf hätten wir niemanden, dem wir nützliches Wissen weitergeben könnten – steig nicht auf eine Schneewächte, überleg dir deine Line vor dem Drop, gehe sicher, dass die Landung des Kickers frei ist und vieles mehr.

Diese Anführer und OG Rider, die Snowboarden für uns zu dem geformt haben, was es heute ist, haben unseren vollen Respekt verdient.

Es ist vielleicht manchmal etwas schwierig zuzugeben, aber ältere Menschen sind super!

Rider: Eiki Helgason Foto: Sami Tuoriniemi

Man kann die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten

Wenn man mit dem Snowboarden aufwächst, lernt man schnell, dass es nicht nur eine Sicht der Dinge gibt.

Während jemand, ohne direkten Bezug dazu, die Berge als relativ einseitige und schneebedeckte Hänge sieht, sind es für uns faszinierende und interessante Spots an jeder Ecke und fast grenzenlose Seitenstraßen, die es zu erkunden gilt.

Diese Fähigkeit über den Teller bzw. Pisten -rand zu blicken, und die Umwelt als Chance für grenzenlose Kreativität zu sehen, ist ein einzigartiger Charakterzug von Menschen, die eng mit ihrer Umwelt interagieren. Wie oft habt ihr schon neue Street Spots in schneelosen Straßen gefunden?

Die Erde als Spielplatz zu sehen, gespickt mit Spielsachen (oder als Arbeitsplatz voller Werkzeuge) wird sich durch das gesamte Leben ziehen, und das verdanken wir definitiv dem Snowboarden.

Georgien. Foto: Sami Tuoriniemi

Die Natur ist geil

Als Snowboarder haben wir das Glück, regelmäßig Zeit in unglaublich beeindruckenden Landschaften verbringen zu dürfen – Orte, die unsere nicht Snowboard fahrenden Kollegen niemals live zu Gesicht bekommen werden.

Ohne die Berge und die Wolken, die Schnee ausspucken, hätten wir eine ziemlich harte Zeit beim Snowboarden.

Als Rider wissen wir genauso, dass die Berge so zerstörerisch und skrupellos, wie sie wunderschön sein können, und wir sollten daran arbeiten das Wissen darüber und den Respekt davor weiterzugeben, anstatt ignorant demgegenüber zu sein.

Rider: David Djite Foto: Sami Tuoriniemi

Wir sind alle auf die eine oder andere Art kreativ

Manche Menschen, denen du auf deiner Reise durch’s Leben begegnest, werden dir schnell erzählen, dass wir höchstgradig unkreativ sind.

Als Snowboarder ist es aber ziemlich schwierig, nicht zumindest ein bisschen Kreativität im Blut zu haben. Ohne uns selbst allzu sehr schmeicheln zu wollen, aber man kann wohl sagen, dass die meisten von uns in der visuellen/räumlichen Sparte etwas versierter sind, als die breite Masse.

Von der Planung eines Killer Slopestyle Runs, bis hin zu neue Wege finden, ein etabliertes Street Feature anzugehen, über wilde Carves und Switch-ups auf Pisten-Bumps, ist Snowboarden purer Treibstoff für die Kreativität.

Rider: Markku Koski Foto: Sami Tuoriniemi

Konzentriere dich auf deine Leidenschaften

Wie Steve Jobs einst sagte: “Hab die Courage deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Die wissen schon genau, was du werden willst.”

Snowboarden ist ein Sport, der aus Leidenschaft geboren wurde – aus Liebe zum seitwärts gleiten. Es ist wohl nicht die Antwort auf die Armut der Welt und wir könnten auch ohne überleben, aber es erlaubt leidenschaftlichen Menschen rauszugehen und eine geile Zeit mit Freunden zu verbringen.

Es lehrt uns, dass das Leben mehr ist als ein 9-to-5 Job, Rechnungen bezahlen und das Ganze bis zum Verrecken zu wiederholen. Manchmal muss man einfach loslassen und sich auf das konzentrieren, was uns hyped und glücklich darüber sein, dass wir am Leben sind.

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