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Deutschland

Arnsberg (D)

Wenn man an die Rhön im bayrisch-hessischen Grenzgebiet denkt, fällt einem sicherlich nicht als erstes Shredden ein. Doch zwischen Frankfurt im Westen, Würzburg im Süden, Fulda im Norden und Coburg im Osten befindet sich der Arnsberg. Das Skigebiet erhebt sich auf eine Höhe von 843 Meter und bietet der Region erschwingliche Liftpässe und einen Park.

Die drei Lifte auf der Nordseite des Arnsbergs bedienen die zwei Bergflanken mit insgesamt fünf Abfahrten. Besonders Anfänger werden sich in diesem Gebiet wie ein Fisch im Wasser fühlen: Auf den blauen und roten Pisten kann man getrost seine ersten Schwünge probieren oder die Skills vom letzten Jahr wieder mit neuem Glanz versehen. Denn dank der Liftanlagen ist es nie voll auf den Pisten – den wenigen Schleppliften fehlt schlichtweg die Kapazität die Abfahrten zu überfluten. Oben aus dem Lift ausgestiegen gibt’s eine schöne Rundumsicht auf den umliegenden Himmeldunkberg, den Heidelstein und den Kreuzberg. Danach heißt es Pistenjibben, während man an den Waldinseln vorbei fliegt. Die längste Abfahrt ist die Riesehägle mit 248 Metern Höhenunterschied und einer Länge von zwei Kilometern. Hervorzuheben sind die Liftkartenpreise: 16€ für Erwachsene und 12€ für Kinder pro Tag – da fällt das Argument, shredden sei zu teuer, flach.

Der Arnsbergpark ist der nördlichste Park Bayerns und Josch Hein, seines Zeichens Headshaper, setzt alles daran mit seinen Designvisionen die Rider anzulocken. Der 500 Meter lange Park verfügt über drei Kicker mit drei, sechs und acht Meter Tables. Zum Warmfahren eignen sich besonders die Jibtonnen, der Treebonk und die Tube. Anschließend sind die Boxen dran: Straight Box, Up Box, Down Box, A-Frame und eine sechs Meter Kinked Box. Wer es schmaler mag, der soll sich an das Straight Rail, das Up Rail oder das 8 Meter Down Rail wagen. Jib-Sessions, Kickerfahren oder gechillt cruisen gehen stehen hier auf dem Tagesprogramm. Zwei mal in der Saison wird die heimische Szene zusammenge- trommelt: Sobald Schnee liegt zum Park-Opening und wenn es taut zum Saisonabschluss Jam.

Da die Freestyle Szene in Arnsberg noch sehr jung ist, kommt es einer Reise in die Vergangenheit gleich. Hier ist es nicht unüblich jeden Rider zu begrüßen und sich am Ende des Tages bei einem After-Shred- Bier und Würstchen an der Ghettotonne vor dem Shaperbauwagen zusammen zusetzten. Wenn die Sonne hinter den Bergkuppen verschwindet, lohnt sich der Weg ins nahe Bad Neustadt: in einem urigen Kellergewölbe befindet sich das Downtown. Neben Cocktails und Steinoffenpizza gibt es hier die schärfste Currywurst der Gegend. Anschließend stellt sich die Frage: Kicker spielen vor dem Kaminfeuer oder in den oversized Ledersesseln chillen? Keins von beiden, der Abend ist noch jung also auf nach Fulda in den S-Club. In diesem ehemaligen Variete Theater liefert der DJ auf der Bühne den Sound, zu dem die Puppen tanzen.

 

LINKS:

www.arnsberglifte.de

www.sport-walter.de

www.extrem-rhoen.de

www.alpina-sporthaus.de

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