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Special

Overseas

Seit der Geburtsstunde von Pirate Movie Production begleitet das MBM deren Entwicklung und hat euch darüber berichtet. Aus einer Spielerei unter Freunden entwickelte sich über die Jahre die grösste rein europäische Filmproduktion im Snowboarden. Mit „Overseas“ wollen PMP endlich den Sprung über den Atlantik schaffen und auf dem wichtigsten Markt Fuss fassen. Nach anfänglichen Zweifeln macht PMP diesen Schritt voller Selbstvertrauen, nicht zuletzt weil sie mit „Overseas“ einen Film produzierten mit dem sie in der Oberliga der Videowelt angekommen sind. Begleitet die Black Pearl und erobert gemeinsam mit ihnen Amerika. Die Action gibt’s im Film, für die dazu gehörigen Fotos und alles Wissenswerte bitte umblättern.

Schon vor dem Saisonstart letztes Jahr wussten PMP, dass der Schritt, ihr Schiff in Richtung Nordamerika zu steuern, kommen musste. In ihrer Heimat Europa wehen ihre Flaggen bereits flächendeckend bis in die entlegensten Winkel. Mit Europa als starker Basis im Rücken wagten die Pirates die grosse Fahrt nach Übersee. Kurz bevor sie zum ersten Mal in die USA aufbrachen, kam Hans Ahlund die Idee, dem Abenteuer einen Namen zu geben: Overseas. Als erste Station liefen PMP die amerikanische Snowboard-Messe SIA in Las Vegas an. Fünf Tagen Dauer-Smalltalk auf Messe und Partys reichten den Pirates, um frustriert ihre Überfahrt nach USA in Frage zu stellen. Sie schafften es einfach nicht sich mit der oberflächlichen „Hey What’s Up“ Ami-Mentalität anzufreunden. „Kann unser analoger Feldzug durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten überhaupt erfolgreich sein?“ Von Zweifeln gebeutelt konnten PMP keinen klaren Gedanken fassen und steuerten in die Sackgasse der nicht zu beantwortenden Fragen. Lagen sie mit ihrem Gefühl richtig, dass in Amerika eine andere Sprache gesprochen wird, die sie weder verstehen, noch sprechen lernen wollten? Oder hatten sie nur Angst der Sache nicht gewachsen zu sein? Sollten sie lieber die Flinte ins Korn schmeissen und die Heimreise „geschlagen“ antreten? Das sonst so umtriebige Schiff schien festgefahren.

Vier Monate später, Monate des „Wenn und Abers“, kam eine PMP-Crew von ihren Streifzügen aus Riksgränsen zurück und rüttelte an der festgefahrenen Unschlüssigkeit von „Overseas“! Der aus Riksgränsen zurück gekommene Filmer Justin, der zuvor für andere internationale Videoproduktionen tätig war, stieg letzten Winter mit an Bord des Piratenschiffs. Jetzt manövrierte er mit einigen anderen überzeugten Kollegen das Schiff entschlossen an den Zweifeln vorbei aus der Sackgasse zurück nach Overseas. Endlich hatte die Black Pearl die offenen Gewässer erreicht. Volle Kraft voraus begannen die Vorbereitungen für die bevorstehenden Aufgaben. Die Fahrtrichtung war klar, doch nun konnte es den Freibeutern nicht schnell genug gehen. Die bisherige Schiff, die Black Pearl, wurde analog per Stift auf Papier zum Zeppelin umfunktioniert.
Nach den Monaten der Gedankenstarre war PMP nun klar, dass sie nach „WalkThePlank“ und „Lubedence“ auf ihrer neuen Mission nur Erfolge einfahren können, wenn sie ihr Markenzeichen, die analogen Animationen, weiterentwickeln. Diese sind neben der Snowboard Action das Herzstück aller PMP-Streifen. Ludschi, der Kreativkopf unter den Piraten, meint: „Unsere Schwäche physische Materie und Schriften analog zu animieren, wurde über die Jahre unser Markenzeichen. Wir wollen uns damit von dem digitalen Einheitsbrei abheben und eine analoge Insel im flachen Pixelmeer am Leben erhalten.“

So romantisch sich diese analoge Oase auch anhört, PMP hat sich mit diesem Vorhaben so Einiges aufgeschultert. Alle Fahrer, alle Sponsoren, alle Partner u.v.m zu analogisieren, benötigt viel Kreativität und vor allem Zeit. Manche Einstellungen für eine 1/10 Sekunde Flimmern, benötigte eine mehrtägige Vorbereitung. Doch ein Pirate kommt selten allein und so zog die komplette Mannschaft von PMP in den Kampf. Seite an Seite kämpften sie bis auf’s letzte Hemd für ihre Ideale. Mit 16mm Kamera, Stift, Schere und Kleber bewaffnet, verteidigten sie Tag und Nacht ihre analoge Insel – erfolgreich!

Statt dem Feindbild Computer die Bleistiftspitze durch die Software zu rammen, machte sich die Pirates den Unsympath zum Untertanen für zeitraubende Belanglosigkeiten. „Durch die Mithilfe unserer kompletten Sippschaft bekommt sowohl „Overseas“ als auch das dazu gehörige Buch, eine ganz spezielle Note mit vielen unerwartenden Überraschungen, so wie man sie beim Snowboarden halt auch erlebt,“ so Ludschi . Neben der mit Abstand besten Snowboard-Action seit der Gründung von PMP, wird unweigerlich jeder Pixelnarr die „analoge Insel“ auf der Landkarte markieren und anerkennen müssen.

Marko Grilc: Der Rückkehrer

Was hat sich bei PMP verändert, seit du vor 3 Jahren die Crew verlassen hast?
Am Anfang waren die Pirates ein kleiner Freundeskreis. Ich bin zu ihnen gestossen, als sie neue Leute für ihre Filme brauchten um Europa zu erobern. Heute sind die Jungs wirklich professionell, filmten die erste Saison in den USA, haben internationale Fahrer und werden ihren Film zum ersten Mal weltweit verkaufen. Das ist ein grosser Schritt für PMP.

Dein Wechsel von Standard zurück zu den Pirates, wirkt wie ein Downgrade deiner internationalen Pro-Karriere.
Das war die erste Entscheidung in meiner Karriere, wo Spass vor Geld kam. Und, für mich ist der Wechsel definitiv kein Downgrade!

Wo liegen die Unterschiede zwischen Standard Films, als eine der ältesten und grössten Video-Produktionen und den europäischen Upcomers von PMP.
Standard ist von Anfang an im Filmbusiness und dazu eine amerikanische Produktion. Sie sind zu einer Zeit gross geworden, wo es kaum Konkurrenz gab. Zudem ist der US-Markt der wichtigste für die Industrie, was auch den US Filmproduktionen zu gute kommt. Bei Standard dreht sich fast alles ums Business, bei den Pirates ist es eher eine Crew die gleiche Interessen verfolgt. Bei den Pirates läuft es viel relaxter und trotzdem professioneller als bei Standard ab.

Was war dein persönliches Highlight während der Dreharbeiten?
Ich war diesen Winter für Burton filmen und auf einigen Contest. Ende April hatte ich erst drei Contestshots für meinen Part gefilmt, was mich total verunsicherte. Doch letztlich hatte ich ein mega Saisonende nicht zuletzt, weil ich mit meinen Freunden wie Sani Alibabic und den ganzen alten Pirates eine gute Zeit hatte. Eine gute Stimmung kann so motivierend sein!

Wirst du nächste Saison wieder mit PMP filmen?
Einmal ein Pirate- immer ein Pirate. You only meet the sharks, if you leave the boat.

Tyler Chorlton; Die Flip-Maschine aus UK

Du kommst ursprünglich aus England. Hast du Snowboarden auf Dry Slopes gelernt?
No way man! Ich bin noch nie auf Plastik gefahren- und hoffentlich wird das nie der Fall sein. Gebt mir mehr Pow Pow!

Wie war deine erste Saison an Bord bei PMP?
Ich hab mich sofort gut eingelebt was nicht schwer fiel, da mich die gesamte Crew mit offenen Armen aufnahm.

Flips mit dem Snowboard zu machen schien früher den freakigen Snowbaordlehreren vorbehalten. Du hast eine nett Sammlung von ihnen in deinem Part. Ist Snowboarden wieder freaky geworden?
Bestimmt ist es das, haha. Ich liebe Tricks die Spass machen und mich zum Lachen bringen. Flips gehören definitiv zu diesen Tricks!

Double Front- und Backflips gehören zu deinen Standards. Welcher Flip kommt als nächstes?
Verliert PMP nicht aus den Augen und ihr werdet es herausfinden.

Was war die wichtigste Erfahrung, die du während der Drehs zu „Overseas“ gemacht hast?
Draussen in den Bergen zu sein, weit weg von den Liften. Mir dort im Backcountry den Arsch aufzureissen, um meinen Part zusammen zu bekommen. Dadurch hab ich Snowboarding neu wahrgenommen.

Dan Brisse; US-Neuzugang auf der Überholspur

Wie bist du zu den Pirates gekommen?
Zum ersten Mal habe ich über meinen Sponsoren: Deeluxe, Capita, Volocom und Union von PMP gehört.

Für gewöhnlich reisen Europäer nach Übersee, um international Ruhm im Snowboard-Biz zu erlangen. Du bist entgegengesetzt nach Europa geflogen. Ist Europa für den US Markt interessanter geworden?
Ich wollte mit den Pirates filmen, weil mir ihr Style Filme zu machen gefällt. Nachdem ich letztes Jahr „Walk the Plank“ gesehen hatte, sagte mir Bauchgefühl, das bei den Jungs eine gute Sache läuft. Im Grunde, hat mich dieses positive Gefühl zu PMP geführt.

Werden PMP mit „Overseas“ den Durchbruch in Amerika schaffen?
Ja! Durch die langjährige Erfahrung, weiss PMP wie der Hase läuft. Zudem haben sie gute Leute in den USA sitzen die, die Vermarktung für sie machen. Wenn gute Leute an einem Strang ziehen, sind sie erfolgreich, egal ob in Europa oder Amerika.

Was gefällt dir an deinem Part in „Overseas“ am Besten?
Definitiv mein Fs7 Tailgrab. Seit letztem Winter ist Style die wichtigste Komponente beim Snowboarden für mich. Dieser Fs 7er hatte sich unglaublich gut angefühlt. Zudem war er noch First Try.

Marco Feichtner; der verloren geglaubte Sohn

Du hast diese Saison mit einem Bein das Piraten-Schiff verlassen und warst ebenfalls mit Absinthe filmen. Warum dieser Spagat?
Zum Einen, wollte ich unbedingt einmal mit den besten Snowboardern der Welt Filmen. Zum Anderen, hatte es auch eine Businessgrund.

Gibt es Unterschiede zwischen PMP und Absinthe oder funktionieren im Grundprinzip alle Videoproduktionen gleich?
Egal wie welche Produktion arbeitet, du musst immer 100% geben.

Es gibt nur wenige Fahrer, die in mehreren Produktionen gleichzeitig gute Parts produzieren. Bist du mit beiden Parts zufrieden?
Für zwei gute Parts brauchst du einen perfekten Winter. Du musst zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Meine letzte Saison war durchwachsen. Verletzungsbedingt musste ich leider einige Wochen Pause machen. Hut ab vor all denen, die mehrere Parts produzieren.

Fährst du kommende Saison wieder zweigleisig oder wirst du dich wieder auf ein Projekt konzentrieren?
Wahrscheinlich werde ich an einem Projekt arbeiten.

Gigi Rüf; Pirate der ersten Stunde

Neben deinem Hauptfilmprojekt bei Absinthe filmst du seit
Beginn an mit den Pirates. Was hat sich seit den Anfängen bei den
Pirates verändert??

Mehr Kameras, mehr Tricks, mehr Kiste, mehr Freunde.

Erklär doch mal was ein Skyscraper ist.
Zuerst war es ein Hirngespinst, als es dann doch klappte, mussten wir einen Namen dafür finden. Damit nicht jeder sofort schnallt um was es geht, suchen wir immer nach spezielle Namen. Uns Einfallspinselen ist nur „Skyscraper“ für den Tunnel-Loop-Trick eingefallen.

Was muss man beim Nacharmen des Mini-Shred Loops beachten?
Wie Biggie Smalls es schon sagte..
Sky is the limit and you know that you keep on
Just keep on pressin on
Sky is the limit and you know that you can have
what you want, pressin what you want
Sky is the limit and you know that you keep on
Just keep on pressin on
Sky is the limit and you know that you can have
what you want, be what you want, have what you want, be what you want

Du bist im internationalen Filmbusiness daheim. Was macht es deiner Ansicht nach für Europäische Filmproduktionen so schwer, den internationalen Durchbruch zu schaffen?
Ich bin davon überzeugt, das Spass nicht unbemerkt bleibt. Leider ist Erfolg daran nicht messbar. Trotzdem sollten wir uns mehr auf die Movies aus den Alpen freuen und unterstützen, als immer nur erwartungsvoll in die Ferne zu den „Grossen“ zuschauen. Warum es Europäische Filmproduktionen schwerer haben, weiss ich nicht. Was definitiv hilft, ist Fahrer aus unterschiedlichen Ländern in den Film einzubinden und den Film in möglicht vielen Städten dieser Welt zu präsentieren.

Womit konntest du dich beim Filmen bis heute nicht anfreunden?
Kicker bauen, einen Trick nicht landen, im kontrastlosen Nebel verloren gehen, stressige Vibes und vor all die Gefahren die es da draussen gibt.

Basti Balser; Produzent

„Overseas“ heisst euer neuer Film, kehrt ihr Europa den Rücken?
Nein, natürlich nicht. Die Alpen sind unser Heimspiel, hier kennen wir uns aus. “Overseas” ist eher eine Botschaft für unsere Freunde in Amerika, dass es “Overseas” auch noch Europa gibt, wo der Punk abgeht…..

Welche Probleme ergeben sich für PMP, als europäische Filmproduktion auf dem US-Markt akzeptiert zu werden?
Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Das ist überzogen formuliert, aber viele Amerikaner sind fremden Dingen voreingenommen. Zumindest mehr als unsere europäischen Nachbarn.

Ihr habt „Overseas“ auf 16mm gedreht, in einer Zeit, in der Digitalkameras auf dem Vormarsch sind. Warum ist 16mm nach wie vor oberstes Gebot bei PMP?
Analog is the key! HDV Kameras gibt es in der Zwischenzeit viel, doch die Qualität kommt noch lange nicht an 16mm ran. Die ganzen überscharfen, farbübersättigten digitalen Aufnahmen wollen wir nicht

MackDawg, Absinthe & Co. trumpfen Jahr für Jahr mit Big-Name Ensemble auf. Hat „Overseas“ ohne Travis Rice &Co das Potential sich auf internationaler Ebene zu etablieren?
Da hast du deine Hausaufgaben nicht gemacht. Wir haben einige Big-Names in unseren Reihen und vor allem viele von morgen.

Wer wäre dein persönlicher Wunschkandidat, den du kommenden Winter verpflichten würdest?
Es gibt viele gute Shredder die in unsere Piraten Bande passen würden.
Ich persönlich würde mich freuen, wenn Chris Sörman es wieder an Board schafft.

Kannst du mit dem Auskommen überleben, das du durch die Pirate Projekte verdienst oder arbeitest du noch nebenbei?
Ich kann davon Leben, aber Geld verdient man wo anders.

Wie siehst du die Zukunft von Snowboard Filmen in einer Zeit, in welcher der Video-Markt übersättigt, und das Internet zur Spielwiese aller Hobby-Filmemacher geworden ist?
Die YouTube Generation hat leider jeglichen Qualitätsanspruch verloren. Ich denke es wird in Zukunft zwei Lager geben. Das Einen, welches die grosse Masse sein wird, geht ins Netz. Einige Wenige, zu denen gehören wir, wird weiter auf Qualität setzten. Wir werden weiterhin Film-Premieren in Kinos machen, unseren Film mit Buch im Handel vertreiben. Aber auch wir kommen am Internet nicht ganz vorbei.
Trotzdem bleiben wir uns treu: Quality is the key!

Ludschi; ArtDirector

Beschreib doch mal kurz für unsere Leser, was genau dein Job bei PMP ist.
Meine “Arbeit” lässt sich schwer in einen Satz. Ich Hoffotograf, kümmere mich um die Website und koordiniere, was für Schandtaten wir als nächstes machen und wie wir sie unters Volk bekommen. Was mir allerdings am Wichtigsten ist, ist eine gute Stimmung in der Crew. All das plus die komplette Orga unseres Buches ist mein Job oder besser gesagt mein Leben.

Werden die Designs für die jährlichen Filmprojekte gemeinsam festgelegt oder hast du freie Hand.
Dinge wie Cover und Anzeigen entscheiden wir gemeinsam, ansonsten hab ich freie hand.

Woher kam deine Inspiration für Overseas?
Der Namensfinder war Hans Ahlund, kurz bevor wir das erste Mal nach Us of a flogen. Nach grossen Anlaufproblemen ob wir wirklich Overseas machen sollten, begann ich an dem Logo zu arbeiten. Gemeinsam mit Flo Eckhardt ist letztlich der Zeppelin mit der Black Pearl herausgekommen. Generell kann man fast alle Desgins von uns ein Stück weit als Gemeinschaftsprojekte unter meiner Aufsicht bezeichnen. Jetzt, wo alles fertig ist und wir uns kurz vor der Premiere befinden, sind wir alle stoked und zuversichtlich, denn Sowohl Buch als auch Film sind wirklich geworden.

Ihr habt Heuer wieder Kunstausstellungen während eurer Premierentour. Was wird dieses Jahr die Besucher erwarten?
Wir werden ein „Best Of“ vom Buch zeigen, analoge Instalationen von Trick-Animationen sowie weitere Werke der mitwirkenden Personen. Bei den Ausstellungen geht es weniger um Feiern, als um unseren Lifestyle und Snowboarden in die Zentren der Grossstädte zu bringen. Mit diesen Artshows machen wir eine Art Premieren-Tour für das Buch und die an ihm mitgewirkten Pros und Künstler. Ob wir vor Ort Kunstwerke verkaufen werden, ist bis heute noch unklar, aber wir gehen davon aus. Wir werden in Paris, Moskau, LA, NY und Peking sein.

Floh Eckhardt; Filmer, Produzent

Die Ansprüche an Kameramänner werden immer höher. Wie geht ihr mit der Materialschlacht um Kräne, Dollies etc. um?
Welcher Kameramann liebt sie nicht, die kleinen Helferchen aus Hollywood – leider sind die Dinger so schwer, dass wir sie selten mit ins Backcountry nehmen können.
Wir benutzen Dolly und Kran hauptsächlich in Snowparks und beim Streetrailen.

Wie viel Drehtage und Meter Film habt ihr für „Overseas“ benötigt.
Es wurden ca. 20 Stunden oder 12 km Film verschossen.

Was ist die grösste Herausforderung für dich als Kameramann beim Snowboardfilmen?
Sich täglich im hochalpinen Gelände mit all dem Equipment zu bewegen.

Habt ihr ein Storybord an das ihr euch während der Drehs haltet?
Wir machen Storyboards nur für die Intros – ein bisschen Organisation schadet nicht!

Welche Filmszene in „Overseas“ ist deiner Meinung nach die Gelungenste.
Es gibt so viele gute Passagen in “Overseas” – ich kann mich nicht wirklich für eine entscheiden.

Wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, welche Passagen zu „Overseas“ würdest du noch einmal Abdrehen wollen?
Mit “Overseas” bin ich wirklich zufrieden! Alle Spots die nicht funktioniert haben, bekommen eben nächste Saison eine zweite Chance.

Es gibt relativ häufig Kontroversen zwischen Kameramann und Fahrern bei der Suche nach den richtigen Spots, was machbar ist oder eben nicht. Habt ihr eine Art Hierarchie, oder werden Entscheidungen in der Gruppe gefällt?
Auf dem Berg wird in der Gruppe entschieden. Trotzdem gibt es eine Hierarchie – denn wer vertraut schon den Scandis im Backcountry…

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