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Interviews

Interview: Victor De Le Rue

Quelle: facebook.com/victordelerue

Victor De Le Rue musste schon immer hart kämpfen, um aus der Masse heraus zu stechen. Mit drei älteren Brüdern war die Jugend nie ein Kinderspiel. Allen voraus ist der Snowboardprofi Xavier De Le Rue. Doch Victor steht schon lange nicht mehr im Schatten seines großen Bruders. Mittlerweile hat er schon selbst Fuß in der Snowboardszene gefasst. Mit seinem Part im neuen Absinthe-Film “Heavy Mental” will der junge Franzose richtig durchstarten.

Victor, wo wart ihr überall unterwegs um deinen Part zu filmen?

Ein paar Shots wurden in der Umgebung von Grenoble gedreht. Das war der Street Stuff. Danach ging es weiter nach Verbier, Bosco Gurin in der italienischen Schweiz und Prali in Italien. Mit Rip Curl ging es dann auf die andere Seite des Atlantiks. Wir fuhren mit einem Wohnmobil durch Kanada und besuchten Spot für Spot. Wenn das Wetter beschissen war, haben wir die Sachen gepackt und sind an die zehn Stunden gefahren bis wir etwas anderes gefunden hatten. Alaska war auch noch dabei.

Victor bei der Absinthe Films Premiere in München
Foto: Marijan Kahl

Hattest du beim Dreh mal so richtig die Hosen voll?

Ich kann jetzt nicht genau sagen, wann ich mal besonders viel Angst hatte. Aber eigentlich bin ich bei jedem Spot total aufgeregt. Man versucht halt immer über seine eigenen Grenzen hinauszuschießen und immer ein bisschen mehr zu machen, wie man es normal tun würde.

Was geht dir durch den Kopf, wenn du vom Heli alleine auf dem Gipfel zurückgelassen wirst?

Das ist ein lustiges Gefühl. Wenn du vom Heli aus schon sehen kannst, dass die Abfahrt sehr kompliziert werden kann, frage ich mich oft: „Warum zur Hölle mache ich das?“. Manchmal ist der Ausstieg so grenzwertig, dass man kaum auf dem Bergkamm laufen kann und es schwierig wird den Einstieg für die Line zu finden. Aber es gibt halt auch die lässigen Ausstiege, wo du runter kommst, ohne dir gleich das Gesicht vom Leibe zu reißen. Es ist mal so, mal so.

Quelle: facebook.com/victordelerue

Mit welchem der anderen Rider im Film hattest du viel zu tun?

Mit Victor Daviet und Mat Schaer war ich am meisten unterwegs. Wir haben einfach die gleichen Ziele vor den Augen. Den Trick landen und groß rauskommen. Mit Romain de Marchi und Mathieu Crepel konnte ich leider nur ein bisschen was gemeinsam machen. Jason Robinson und Manuel Diaz habe ich zwar in Alaska getroffen, kam aber unglücklicherweise nicht dazu mit ihnen zusammen fahren.

Quelle: facebook.com/victordelerue

Was hat die dich dazu veranlasst vermehrt Onefoot-Tricks zu machen?

Nach ein paar Jahren des Filmens bekommt man irgendwann das Gefühl, dass man nicht immer die selben Tricks machen kann. Um zu den Guten zu gehören, muss Abwechslung hinein. Wenn man Jumps macht, wächst in einem das Bedürfnis sich von den Anderen abzuheben. Dann will ich einfach keinen Double Cork machen, sondern den Fuß aus der Bindung schnallen und es mit einem Fuß versuchen. Das ist genau das, was ich mag, wenn ich Snowboard-Filme anschaue: Neue Styles, die man vorher noch nie zu sehen bekommen hat.

Hast du schon irgendwelche neuen Projekte für diesen Winter?

Puuh, da habe ich noch gar keine wirklichen Pläne. Es ist ja erst September. Vielleicht schaue ich bei den Openings in Hintertux und Saas Fee vorbei. Aber es stehen auch noch einige andere Premieren wie die von Rip Curl und Almo Films aus. Die Absinthe Premieren sind natürlich auch nicht zu vergessen. Es wird also ein harter Herbst mit viel Snowboarden, Feiern und wenig Schlaf.

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