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Interviews

Wolle Nyvelt

Als Wolle Nyvelt angefangen hat zu snowboarden, hat man sich die Freestyle-Boards noch selbst zugeschnitten. Lange ist’s her. So lange, dass Wolle zweimal darüber nachdenken muss, bis er sich an den Tag erinnert, als er sich zum ersten Mal ein Brett an die Füsse schnallte. Nostalgisch wird er dabei keineswegs. Warum auch?

Wolle baut heute auf 15 Jahre Erfahrung, die ihm neun Videoparts bei Absinthe Films und ein Brettgefühl, das selbst ohne Bindung seinesgleichen sucht, eingebracht haben. Im Februar wurde er – längst überfällig – in Las Vegas zum Transworld Rider of the Year gekürt. So richtig wohl fühlt er sich mit dem Titel dennoch nicht. Über die Ehrung zu sprechen würde er allem Anschein nach lieber lassen. Man darf ihm dafür falsche Bescheidenheit vorwerfen. Oder aber einfach nur schätzen, dass ihm in all der Zeit nicht der Ruhm, sondern in erster Linie das Snowboarden am Herzen gelegen hat. Wir haben Wolle Mitte Oktober anlässlich der Premierentour von Absinthe Films getroffen. Seit Juli ist er Vater und für das zehnjährige Jubiläum von Absinthe Films motivierter denn je.

Hat Papa Wolle die letzte Nacht durchgeschlafen?
Ja, ich schlafe eigentlich immer durch.

Ja, wie? Überlässt du die Babywache allein deiner Freundin?
Nein, denn da braucht’s gar keine Wache. Die Mila macht das echt ganz gut und schläft von selbst brav durch. Ganz zu unserer Freude natürlich, dies ist ja nicht selbstverständlich mit drei Monaten.

Dann gefällt dir die neue Rolle als Papa?
Sehr! Wir genießen es zu dritt. Noch ist alles sehr neu und wir lernen ständig dazu. Alles in allem ist’s aber eine wunderbare Erfahrung. Das Timing mit Milas Geburt im Sommer hat sehr gut gepasst für uns. So konnten wir die ersten Wochen alle zusammen daheim chillen und ich musste nicht zum Shooten abhauen oder so. Wir hatten Zeit füreinander und konnten uns auf das neue Leben einstimmen.

Planst du, diese Saison für die Familie etwas zurückzustecken?
Ich denke, nicht. Und aufs Jahr gesehen ist die Saison selbst ziemlich kurz. Die paar Monate, während der der Winter gut genug ist zum Filmen, machen vielleicht knapp ein Viertel des Jahres aus. Ich möchte mit Snowboarden noch ein paar Jahre weitermachen, des wegen will ich die kurze Zeit auch weiterhin zum Snowboarden nutzen. Natürlich wer de ich meine Familie so viel wie möglich auf die Trips mit nehmen und probieren, so oft wie möglich in Europa zu filmen. Ich hoffe, der Winter macht bei meinen Plänen mit. Am Ende muss man ja doch immer dorthin, wo der Schnee fällt.

Wenn die Familie mitfährt, hättet ihr mit Absinthe-Filmer Patrick „Brusti“ Armbruster ja auch gleich Milas Taufpaten als Babysitter dabei. Hast du ihn dafür unter dem Vorwand von zehn Extra-Shots im Film ausgewählt?
Schön wär’s! Wir haben uns letztes Frühjahr in Alaska überlegt, wen wir als Patenonkel nehmen könnten. Ich kenne Brusti schon seit Jahren. Wir sind in der gemeinsamen Zeit bei Absinthe zu guten Freunden geworden. Ich dachte mir, dass er ganz gut passen würde.

Hat sie schon nette Geschenke gekriegt?
Auf jeden Fall! Sie kann sich nicht beklagen. Brusti macht sich echt gut in der Rolle des Patenonkels!

Die zehn Extra-Shots in Absinthes „Ready“ hättest du ja auch gar nicht nötig gehabt. Gefällt dir selbst der Film?
Ich finde den Film als Ganzes wirklich sick! Die eigenen Shots selbst könnten ja doch immer noch besser sein. Videoparts sind halt immer sehr saisonabhängig und dieses Jahr war der Frühling in Alaska schon ziemlich tricky. Was soll’s, die perfekte Saison gibt es eben nicht. Man muss sich mit dem zufrieden geben, was man hat, und versuchen, da raus das Bestmöglichste zu machen.

Du hättest also mit noch mehr Shots aus Alaska gerechnet?
So ist das mit Alaska. Man erhofft sich schon immer, am Ende der Saison noch ein paar Banger in den Kasten zu kriegen. Wenn das Wetter nicht mitmacht, ist es immer ziemlich frustrierend. Ich war
dieses Jahr etwa eine Woche zu spät hochgeflogen und hatte dann leider nur noch eine gute Woche, dann kamen extrem viel Schnee und sehr starker Wind. Der Schnee war wie Beton und der Wind machte das Ganze ziemlich sketchy. Eigentlich wären wir alle bereit gewesen, nochmals Vollgas zu geben, aber das Wetter wollte einfach nicht mehr. Irgendwann musst du dir dann eingestehen, dass die Saison vorbei ist und du deine Koffer packen solltest. Das kann zum Teil dann ganz schön schwer sein!

Was war vergangene Saison dein persönliches Highlight?
Definitiv die Session in Mount Baker! Ich war mit Marco Feichtner, Blair Habenicht und Gigi Rüf unterwegs. Ins gesamt waren wir fast einen Monat in Baker. Wir hatten zwar nicht immer Glück mit dem Wetter, aber für die schlechten Tage gab’s genügend Pillows zu shooten. Abgesehen davon, dass das Gebiet sick ist, mag ich den Vibe der Locals von Mount Baker sehr.

Wart ihr zum Mt. Baker Banked Slalom da?
Ja, der war ganz lustig. Ich hab’s sogar bis ins Finale geschafft, dort bin ich dann aber geslammt. Diese Kurven sind echt nicht zu unterschätzen. Wer mit den Zeiten von Josh Dirksen & Co. mithalten will, braucht echt starke Beine.

In deinem Videopart stechen einmal mehr deine Skills auf dem Pow Surfer hervor. Wann ist die Idee dazu entstanden?
Angefangen hat alles mit dem Powder-Snowskate, den Salomon vor gut zehn Jahren entwickelte. Sie haben damals circa 100 Stück mit einem normalen Skateboard Deck gebaut, das dann jeder für sich etwas costumized hat. So um Weihnachten 2006 haben wir uns entschieden, die Idee vom Powder-Snowskate weiterzuentwickeln, und haben daraufhin den Äsmo Pow Surfer ins Leben gerufen.

Und seither bastelst du in deiner Freizeit Pow Surfer?
So in etwa. Jedoch immer zusammen mit meinem Freund Steve „Green“ Gruber [nicht zu verwechseln mit Steve Gruber, dem Snowboard-Pro; Anm. d. Red.]. Wir kamen damals zusammen auf die Idee und haben nun eine kleine Garage zu unserer Werkstatt umgebaut. Im Moment bauen wir circa zehn bis 20 Bretter pro Jahr. Ziel ist, zumindest mal den ganzen Freundeskreis mit einem eigenen Brett zu versorgen. Zum Teil ist das gar nicht so einfach, weil jedes Board auf seinen Fahrer zugeschnitten wird und das doch ziemlich viel Zeit in Anspruch nimmt. Für die kommende
Saison planen wir 50 Stück. Die werden wahrscheinlich aber ziemlich schnell weg sein.

Wie lange hat es gedauert, bis du selbst so Pow surfen konntest wie heute?
Nicht so lange. Es ist ja auch nicht ganz so schwierig.

Von wegen!
Nein, wirklich. Es hört sich krass an, weil man es sich nicht vorstellen kann, ohne Bindung im Schnee zu sein. Aber letztlich können fast alle, die snowboarden können, auch ziemlich schnell mit dem Pow Surfer umgehen. Klar wird’s dann etwas anspruchsvoller, sobald man raus in die Pillows geht. Da geht’s aber nicht nur um die Fähigkeiten auf dem Brett, sondern vor allem auch ums Auge für die richtige Line.

Ein weiteres Highlight an deinem „Ready“-Footage sind die Shots an der Staumauer. Wie war es, diese nun zum ersten Mal mit der Cablecam zu shooten?
Ich habe zum ersten Mal überhaupt mit Justin Hostyneks Cablecam geshootet, das allein war schon ziemlich speziell. Justin und ich haben letztes Jahr einmal darüber gesprochen, dass sich der Winkel
der Cablecam bei der Staumauer ziemlich gut machen könnte. Am Ende stellte sich das ganze Vorhaben als viel schwieriger heraus als angenommen. Wir haben das Set-up während einer Woche aufgebaut und konnten letztlich nur einen einzigen Tag shooten.

Das Footage sieht dennoch sehr nach Spaß aus.
Nun ja, das Shooten brauchte schon ziemlich viel Energie. An diesem einen Tag kam ich vielleicht zu acht Runs, weil es immer Ewigkeiten dauerte, bis die Kamera wieder richtig positioniert und alles bereit war. Wir haben das Seil bestimmt auf zehn verschiedene Arten aufgebaut, bis wir eine sinnvolle Lösung fanden. Für mich war die Staumauer daher nicht wirkliches Shooten, sondern mehr eine Mission, die sich am Ende hoffentlich auszahlen würde. Ganz so lustig war es nämlich nicht, im Schatten der Staumauer bei Bluebird zu frieren, während links und rechts die Hänge mit perfekten Pow verschneit waren. Wie auch immer, die Shots sind crazy, der Aufwand
hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Zu der Location gekommen seid ihr ja auch durch deinen Vater.
Mein Vater arbeitet bei den Kraftwerken im Zillertal. Im Winter ist die Straße zur Staumauer hoch eigentlich gesperrt und daher war es ganz gut, die verantwortlichen Leute zu kennen, um doch hochkommen zu können. Unserer Sicherheit zuliebe war es auch wichtig zu wissen, ob und wo wir beispielsweise die Löcher für den Kamerakran bohren durften.

Habt ihr euch Experten dafür geholt?
Justin hatte einen Experten dabei, der Verantwortliche der Staumauer war da sowie ein Kletterer, der sich von der Mauer abseilte, um uns die Löcher für die Befestigungspunkte zu bohren. Alles in allem war es schon eine ziemliche große Sache… Alleine der Abbau, den haben wir am Abend des Shooting-Tags im Halbdunkeln erledigen müssen. Ich musste am nächsten Tag gleich weiter nach Las Vegas zur Verleihung der Transworld Awards. Es war etwas schade, dass ich die ganze Crew im Zillertal zurücklassen musste.

Letztlich hat sich der Flug nach Las Vegas für dich aber ge lohnt. Fällt es dir eigentlich wirklich so schwer, dich Rider of the Year zu nennen?
[dreht sich zu Patrick Armbruster am Nebentisch um] Brusti, verdammt, kommen die ganzen Fragen eigentlich von dir? Komm schon, ich erkenne deine Handschrift klar…

Brusti hat brav die Klappe gehalten. Was ist nun mit „I am the Rider of the Year!“: Sagst du es für uns?
Nicht nötig, das übernimmt Brusti schon zur Genüge… [lacht] Keine Ahnung, es war einfach eine riesige Überraschung. Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, den Transworld Award zu gewinnen. Mich an den Titel zu gewöhnen fällt mir jetzt noch schwer. Und so oft, wie Brusti darauf hinweist, müsste ich wirklich nicht daran erinnert werden.

Du warst von Anfang weg bei Absinthe dabei und hattest in diesem Jahr deinen neunten Part. Dennoch haben die Ehrung und Anerkennung aus den Staaten lange auf sich warten lassen. War das
manchmal frustrierend?

Nun ja, ich habe die letzten neun Jahren einfach meine Parts gefilmt. Mann, es war die ganze Zeit über Snowboarden! Da ist’s doch egal, ob die Amis Interviews mit dir machen wollen oder nicht. Und was die plötzliche Aufmerksamkeit in den letzten Monaten angeht, so war die meiner Meinung nach schon fast etwas übertrieben. Auf jeden Fall wurde im vergangenen Jahr locker aufgeholt, was in den vorherigen acht vielleicht versäumt wurde!

Bist du nach wie vor glücklich bei Absinthe?
Auf jeden Fall! Ich könnte mir keine andere Videoproduktion vorstellen. Über die Jahre hat sich zu Justin Hostynek und Patrick Armbruster eine tiefe Freundschaft entwickelt. Ich könnte am Berg unmöglich auf die beiden und den ganzen Rest der Gang verzichten.

So denkst du selbst noch seit Einführung der Absinthe-Realityshow „Flipside“..?
[lacht] Nun ja, „Flipside“ ist schon nicht gerade mein Ding. Ich stehe nicht so darauf, 24 Stunden am Tag eine Videokamera ins Gesicht gehalten zu bekommen…

Das ist also der Grund für deine Ausraster, die uns in „Flipside“ immer wieder überraschen?
Keine Ahnung. Ich schaue „Flipside“ nicht… [lacht]

Eigentlich bist du ja sonst eine ziemlich entspannte Haut.
Ich hoffe, schon. Bei „Flipside“ sind es echt diese verdammten Kameras, die mich zum Durchdrehen bringen. Normalerweise bin ich wirklich ganz easy going.

Dieses Jahr kommt das von Absinthe Films mitgestaltete Videogame „Stoked Rider“ raus, eine Spielfigur darin heißt Wolle Nyvelt…
Hauptproduzent des Games ist die Grazer Firma Bongfish. Sie produzieren das Game für Xbox. Brusti hat ihnen die Fahrer vermittelt, deswegen sind so viele Fahrer aus der Absinthe-Crew dabei. Ich habe den Jungs von Bongfish von der snowboard-technischen Seite Inputs gegeben. Ich habe
mir die Grabs angeschaut, den Style und bin die einzelnen Animationen durchgegangen. Es war echt spannend, eine total neue Welt. Ich glaube, das Game wird cool!

Hast du schon einmal Probe spielen dürfen?
Yep, das habe ich bereits hinter mir. Die haben mich wirklich tief in die ganze Videospielwelt einblicken lassen.

Findest du es nicht auch etwas zwiespältig, die Kids mit einem Videospiel noch mehr vor den Fernseher zu fesseln anstatt sie dazu zu bewegen, mehr snowboarden zu gehen?
Da ist auf jeden Fall etwas dran. Aber immerhin ballern sie in „Stoked Rider“ nicht sinnlos rum. Ich würde sagen, dass sie sich darauf konzentrieren sollten, tagsüber snowboarden zu gehen und abends in „Stoked Rider“ dann das nachzuspielen, was tagsüber noch nicht ganz geklappt hat.

Du hast 1993 angefangen zu snowboarden. Was kommt dir spontan in den Sinn, wenn du an die Zeit zurückdenkst?
Das Burton „Air“ von Craig Kelly! Das war seine Zeit, jeder ist es gefahren. Freestyle kam da gerade so richtig in Österreich und dem Zillertal auf. Um diese Zeit haben alle angefangen, das Brett selbst zuzuschneiden, um besser jibben zu können und so weiter. Damals war alles noch viel kleiner als heute. Ich erinnere mich, dass einmal ein Schweizer im Zillertal ziemlich abging. Daraufhin sind alle total durchgedreht und fanden ihn super. Heute schaut man ja nicht mal mehr hin, wenn einer einen 7er stickt. Von diesen Kids gibt’s heute einfach viel zu viele. Da sticht der Einzelne nicht mehr raus… 1992, verdammt, das ist echt schon saulange her!

Was denkst du dir heute, wenn du die Kids im Line-up zu den Kickern im Park siehst?
Mich freut es extrem zu sehen, wo der Sport heute steht. Wie Surfen oder Skaten ist Snowboarden
in all den Jahren, seit ich angefangen habe, zu einem Lifestyle geworden. Es ist schon geil zu sehen, wie all die Kids so viel Spaß daran haben wie wir damals – und natürlich auch heute noch.

Apropos Lifestyle: Einen großen Teil dazu beigetragen haben in Österreich vor allem sicherlich die Ästhetiker. Du warst fast von Beginn an mit dabei.
Gegründet wurden sie zwar von anderen, aber ich kam dann doch recht rasch dazu. Ganz so groß sahen wir das aber damals nicht. Wir waren einfach eine Gang, in welcher alle dieselbe Leidenschaft hatten und die Vorstellung über Snowboarden teilten. Daraus ist dann letztlich auch die Ä-Tour entstanden, weil wir Contests und Jam Sessions nach unserem Geschmack gestalten wollten.

Ist der momentane Babyboom unter den Ästhetikern schuld daran, dass es die Tour als solche nicht mehr gibt?
[lacht] Ich denke nicht. Es war einfach so, dass wir uns wieder mehr darauf konzentrieren wollten, einen einzigen geilen Park hinzustellen als mehrere halbpatzige. Deswegen haben wir uns dann irgendwann entschieden, die Tour auf zwei Stopps runterzukürzen und uns der TTR anzuschließen.

Du selbst bist ja so oder so nicht unbedingt der begnadetste Contest-Fahrer. Zur Überraschung aller standst du dieses Jahr anfangs auf der Startliste zum Freestyle.ch. Ein Missverständnis?
Nein, das war schon so geplant. Wenn ich eingeladen werde, fahre ich ab und zu schon gerne Contests mit. Leider habe ich mich vor dem Freestyle.ch aber am Fuß verletzt und war dann nicht fit genug, um mitzufahren. Da gibt’s wohl so eine Art Freestyle.ch-Teufel. Das letzte Mal nämlich, als ich eingeladen wurde, war das Jahr, als die Rampe zusammenkrachte…

Hoppla! Bleib zur Sicherheit aller also besser von Contests fern. Was planst du für dieses Saison?
Absinthe feiert zehnjähriges Jubiläum, da muss dann schon was Cooles hin! Ich würde gerne wieder einmal öfter hier in Europa filmen, schließlich haben wir hier einen Haufen fette Berge und Spots. Jetzt muss nur noch der Schnee kommen.

Word! Danke für das Interview, Wolle!
Yeah, ich danke euch. Thänx gehen auch an meine Familie, die Ästhetiker, Absinthe Films und meine Sponsoren Billabong, Salomon, Dragon, Vans, DaKine, Planet Sports und Äsmo.

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