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Contests

Stürmischer Auftakt der CaD Tour in Arosa

In einem packenden Contest-Finale hat sich der Schweizer Roman Hausamman bereits beim ersten Chill and Destroy (CaD) Tourstopp das Jahres für das große CaD Finale am 4. April 2011 auf dem Hintertuxer Gletscher qualifiziert. Bei stürmischen aber trotzdem größtenteils sonnigen Wetterbedingungen fanden rund Rund 50 Starter den Weg in den perfekt geshapeten Arosa Snowpark.  Bei den Snowboard Girls gewann die Schweizerin Isabel Balli und die Kids-Wertung ging in gewohnter Arosa-Manier wieder an Urs Hediger, der in seinem Heimatort einfach nicht zu schlagen ist.

Bereits mehrere Tage hintereinander wurde das idyllisch gelegene Wintersportgebiet von heftigen Föhnstürmen heimgesucht. Aufgrund der teilweise heftigen Windböen wurde zusammen mit den Parkshapern beschlossen, den großen Kicker (20m Table) im Contest nicht frei zu geben da dies einfach schlichtweg zu gefährlich erschien.

Aber der Snowpark in Arosa konnte sich trotz allem sehen lassen. Rechts der Superpipe wurde in den Parkour eingedropped. Nach einem langen Inrun warteten zahlreiche durchdachte Obstacles (Straightbox, Elephantbox, Bonk Barrel, Downbox, StepUp Roller (15 m Table), Double Kicker mit 10 u. 8m Table), Downrail, Kinked Box, Double Kicker mit 8 u. 6m Table). Alle Rider hatten sichtlich Spaß diesen Park zu rocken…

In der Qualifikation der Girls lag Denise Eichholzer noch mit respektablen Abstand vor Isabel Balli und Marissa Fahmi – alle drei Girls sind aus der Schweiz. Im Finale jedoch konnte sich Isabel Balli mit einem soliden 2 Run (50/50 mit Tailgrab am Elephant, BS Boardslide an der Downbox, SW FS 180 Indy und einen sehr schönen FS 360) noch knapp an Deinise Eichholzer (FS Boardslide Elephant, FS Lipslide Downbox, Straight Air und FS 360) vorbeiziehen. Marissa Fahmi bestätigte im Final ihren dritten Platz aus der Qualifikation.

Die Snowboard Kids bis 15 Jahre gaben auch mächtig Gas und wurden dabei von den anwesenden Ridern und Zuschauern kräftig angefeuert. Allen voran der kleine, erst elfjährige Belgier Steffke Vanderweyer mauserte sich hier zum Publikumsliebling. Aber in Arosa hatte selbst der Cad Toursieger der vergangenen Saison keine Chance gegen einen Local, der es bereits seit sieben Jahren bei jedem CaD Contest, der unter der Weishornbahn in Arosa stattgefunden hat, auf das Stockerl geschafft hat: Urs Heidiger! Der sympatische Local hätte an diesem Tag auch locker bei den „Großen“ mitfahren können und wäre vermutlich auch dort ganz weit vorne gelandet…

In seiner Kategorie holte er sich jedenfalls mit großem Abstand verdient den Sieg (Siegerrun: massiver FS 540 Bonk an der Tonne, CAB 270 FS Boardslide an der Downbox, BS inverted 540 am StepUp Roller und BS Tailslide am Downrail). Steffke Vanderweyer sichert sich mit Platz zwei seine ersten Scores für die CaD Tourwertung und Marc Paosut (SUI) komplettierte als Dritter das Stockerl.

Turbulent ging es dann auch den Herren der Schöpfung zu. Markus Mathis (SUI) führte bei den Snowboard Men über 16 Jahren in der Quali mit einer fulminanten Allover Impression Wertung von 305 Punkten. Highlight seiner Performance in der Quali war sicherlich ein perfekt getimter BS 720 Indy Nosebone, aber auch der BS Rodeo 540 im ersten Run konnte sich sehen lassen. Die einzigen die auf diesem Niveau mithalten konnten waren die Eidgenossen Roman Hausammann (u.a.  SW BS 540 Indy), Patrick Habegger (u.a. BS Rodeo 540) und Laurenz Fischer (u.a. CAB 720 Indy). In dieser Reihenfolge qualifizierten sich diese zusammen mit noch fünf weiteren Startern für das rein Schweizer Männerfinale. Hier demonstrierte Roman Hausammann, dass sein Sieg in der vergangenen Saison in Warth-Schröcken (AUT) keine Eintagsfliege war. Mit einem technisch sehr anspruchsvollen 2. Run (u.a. FS 360 Bonk und dem einzigen sauberen BS 900er des Tages) holte er sich knapp den Sieg von Markus Mathis (2. Platz, u.a. FS 1er Bonk, BS 270 FS Boardslide, FS 720 Indy) und Patrick Habegger (u.a. FS 360 Bonk, CAB 720).

Der Takeoff der 8. Chill and Destroy Tour in Arosa war wiedereinmal ein sehr chilliges Happening und hat allen Anwesenden trotz der stürmischen Wetterbedingungen viel Spaß gemacht. Wir freuen uns bereits jetzt schon wieder auf ein Wiedersehen am Tomeli-Lift – in der nächsten Wintersaison.

Weitere Infos zur Chill And Destroy Tour gibt’s hier.

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