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Red Bull SHR3D: Team Polen gewinnt

Drei Tage hatten die drei Teams aus Österreich, Slovenien und Polen Zeit beim Snowboard-3-Länderbattle Red Bull Shr3d am Kitzsteinhorn bei Kaprun den besten 3-minütigen Snowboardfilm zu drehen. Bei der Abschlussparty auf der Burg Kaprun kürte das Publikum das Team aus Polen um Snowboard-Pro Wojtek Pawlusiak zum knappen, aber verdienten Sieger.

Nach drei perfekten Tagen beim Red Bull Shr3d am Kitzsteinhorn bei Kaprun präsentierten die drei Teamcaptains Marc Swoboda (AUT), Marko Grilc (SLO) und Wojtek Pawlusiak (POL) am Samstag Abend die von ihnen produzierten Videos der Partymeute auf der Burg Kaprun. Als die drei Videos über die Leinwand flimmerten, war das Publikum einfach nur beeindruckt, wie unterschiedlich und kreativ die gezeigten Videos waren. Einzelne Tricks und Szenen wurden immer lauter bejubelt und besonders die Rookies der drei Teams konnten ihren neu erworbenen Fame kaum begreifen.

Die Aufgabe an drei Tagen die drei Missionen Backcountry, Park und Urban für einen dreiminütigen Snowboardclip zu erfüllen und auf Video festzuhalten, verlangte von den Teams einiges ab. Schlaflose Nächte aufgrund von Nacht-Shootings bis 4 Uhr in der Früh, lahme Beine aufgrund unzähliger Runden durch den Park und viereckige Augen nach der Sichtung des gedrehten Materials sind nur einige der aufgetretenen Verschleißerscheinungen der drei Crews.

Hat man aber die Qualität der Aufnahmen des slowenischen Teams, die große Anzahl technisch schwieriger Tricks der Österreicher und das gute Editing der polnischen Crew gesehen, wussten alle, dass sich die Mühen gelohnt hatten. Die undankbare Aufgabe den Sieger des Red Bull Shr3d zu küren, hatte dann das Publikum der Burg Party. Am Ende war es das polnische Team mit Wojtek Palusiak, Michal Surdej und Kuba Wolak, die sich über den ersten Platz freuen durften, da der Dezibelmesser bei den Jubelschreien der Crowd mit 130 Dezibel den größten Ausschlag anzeigte. Team Österreich um Marc Swoboda, Philip Toplitsch und Alois Lindmoser belegte den zweiten Platz, dicht gefolgt von den Slowenen Marko Grilc, Peter Podlogar und Mitja Kodric. Direkt nachdem die Sieger aus Polen ihre Trophäe entgegennahmen, baten wir zwei der drei glücklichen Gewinner zum Interview.

Herzlichen Glückwunsch für den ersten Platz hier beim Red Bull Shr3d. Wie geht’s euch jetzt mit all dem Ruhm und der Ehre?

Wojtek: Wir sind stoked!

Michal: Yeah, das alles haben wir überhaupt nicht erwartet und wir sind echt verblüfft über das Voting.

Wojtek: Mir fehlen die Worte, wie happy wir sind. Wir waren einfach nur glücklich, dass wir unsere gesteckten Ziele erreichen und dass wir alle drei Missionen filmen konnten. Fast alles was wir versucht haben, hat auch funktioniert. Außer zwei Streetspots, die wir leider nicht shredden und filmen konnten, hatten wir drei perfekte Tage. Wir sind also super happy und all die Umstände, die wir vorher hatten mit einer 24-stündigen Anfahrt von Polen nach Kaprun haben sich voll und ganz gelohnt.

Wie habt ihr die anderen beiden Videos gesehen?

Michal: Alle drei Videos waren einfach verdammt beeindruckend. Die Österreicher haben in ihrem Clip jede Menge harte technische Tricks gezeigt und die Slowenen haben mit ihren Backcountryaufnahmen den Vogel abgeschossen. Außerdem haben sie einige ausgefallene Streetsspots bearbeitet. Ich denke, dass insgesamt alle Videos auf einem Level waren.

Wojtek: Oh ja, es war verdammt schwierig sie zu vergleichen und sie zu bewerten, weil sie so unterschiedlich waren. Es ist immer wieder cool wie viele verschiedene Features in den Videos waren und wie viele verschiedene Dinge die Crews gefilmt haben, obwohl wir im selben Ort und auf dem selben Berg unterwegs waren.

Michal: Ich denke, dass wir mit dem ersten Platz sehr glücklich sein können. Das Wichtigste ist aber, dass die Partymeute die Videos genossen hat. Ich glaub am Besten kam der 180° und Crash in einen Baum vom dem BMW in unserem Video an. Das war der beste Trick in unserem Clip. Haha. Ich denke, dass im Vergleich zum letzten Jahr alle Videos noch einmal einen drauf gelegt haben und so die Progression wieder gepushed haben.

Wojtek, hast du neben dem Snowboarden auch noch ein Interview-Training mit deinen Jungs gemacht?

Wojtek: Ich sitze hier, höre Michal zu und bin total beeindruckt. Was soll ich da noch hinzufügen? Er killed es nicht nur auf den Rails, er killed es auch wenn es drum geht Antworten zu geben. Noch etwas zu den Videos: Ich denke, das slowenische Team um Marko hat den Fokus auf die Qualität der Aufnahmen gelegt und die Österreicher mit Marc haben so viele verschiedene Tricks gezeigt. Aber am Ende hat es wohl für uns am Besten gepasst. Vielleicht war es auch unsere gute Musikauswahl, was die Leute gehyped hat.

Michal: Vielleicht mag die österreichische Partycrowd auch einfach uns polnische Snowboarder am liebsten. Haha.

Wojtek: Aber wir sind doch alle Nachbarn und jetzt heißt es eh für alle zusammen. Party!

Aber nicht nur auf der Leinwand entschied die polnische Crew den Snowboard-3-Länderbattle für sich, auch auf der Tanzfläche zeigten Wojtek, Michal und Kuba den besten Style und das größte Durchhaltevermögen. Und wie es sich für einen richtigen Kapitän gehört, war es Wojtek Pawlusiak, der getreu dem Motto „der Kapitan verlässt das sinkende Schiff als letztes“, der das Licht in der Burg wieder anknipste und sie wirklich als letztes verlies. Alle Videos der drei Teams gibt es unter www.redbull.at/shr3d zu sehen.

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