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O’Neill Evolution: Slopestyle in nordamerikanischer Hand

Am letzten Tag der OʼNeill Evolution wurden das Halbfinale und Finale im Slopestyle ausgetragen. Gewonnen hat der Kanadier Sebastien Toutant und kassierte damit neben 1000 TTR-Punkten 15.000 US Dollar. Die Schweizer Iouri Podladtchikov und Christian Haller platzierten sich auf den Rängen sechs und neun. Bei den Damen schnappte sich Jamie Anderson (USA) die Goldmedaille vor Sarka Pancochova (CZE) und Enni Rakajärvi (FIN).

Im Gegensatz zum Halfpipe-Final vom Freitag, fand das Männerfinal im Slopestyle in der Nacht unter Flutlicht statt. Den Zuschauern wurde Snowboardsport auf höchstem Niveau verpackt mit zauberhaften Lichtshows geboten. Der Bolgen Jakobshorn mitten in Davos verwandelte sich in einen aus allen Nähten platzenden Hexenkessel. Der Spielplatz der Snowboarder bestand oben aus einem grossen und einem kleinen Kicker und unten aus einer A-Frame-Box, einem Flat-Down-Rail und einer Skybar.

Obwohl die Damen zwischen dem grossen und kleinen Sprung wählen konnten, entschieden sich die meisten im Finale für den grossen. Mutig sprangen die besten zehn Fahrerinnen über die eindrückliche, mit Schneeskulpturen dekorierte Anlage. Nach dem zweiten von drei Runs lag Sarka Pancochova (CZE) in Führung. Die TTR-Führende Enni Rukajärvi (FIN), die sogar Cab 900s zeigte, aber leider nicht stand, lag auf Platz drei. Mit ihrem dritten und letzten Run setzte sich die TTR-Championne 2007/08 vor Pancochova und Rukajärvi an die Spitze. Sie landete einen hohen BS 540 Mute gefolgt von einem Switch Boardslide to BS Boardslide und streicht damit 1000 TTR-Punkte und 5.000 US Dollar Preisgeld ein. Sina Candrian (Flims) zeigte im letzten Run ihr Können und landete über den grossen Kicker einen FS 720 gefolgt von einem Boardslide to Fakie über die A-Frame-Box. «Nachdem ich wegen meiner Fersenprellung die ganze Woche nicht fahren konnte, bin ich mit dem vierten Platz sehr zufrieden. Für das Podium hätte ich alles etwas sauberer ausführen müssen», sagte sie. Mit dem elften Platz im Halbfinale schaffte es Elena Könz (Vnà) knapp nicht ins Finale.

Im Halbfinale traten die Schweizer mit Iouri Podladtchikov (Zürich) und Christian Haller (Zernez), die beiden Dominatoren des Halfpipefinals vom Freitag, an. Sie schafften es auf den Plätzen 11 und 14 knapp ins Finale der besten 15. Thomas Franc (Wettingen), Gian-Luca Cavigelli (Marly) und Markus Keller (Zürich) schieden mit Stürzen aus.

Das Finale der besten 15 war an Spannung und Niveau nicht zu überbieten. Die Nordamerikaner setzten neue Massstäbe. Sebastien Toutant (CAN) übernahm im ersten Run die Führung mit einem Cab Doublecork 1260. Im ersten Run noch fürchterlich gestürzt, stand Mark McMorris (CAN) einen perfekten Cab Doublecork 1260 und setzte sich an die Spitze. Im dritten Run zeigte Eric Willett (USA) mit einem Switch Backside Double Cork 1260 den schwierigsten Trick fast perfekt ausgeführt, was ihm den zweiten Zwischenrang einbrachte. Als Letzter stand Toutant im Startgate. Mit einem perfekten Cab Double Cork 1260 Melon und einem BS Boardslide Underflip out über die Skybar zeigte er den Run des Tages und verdrängte damit seine Freunde McMorris und Willett auf die Ränge zwei und drei. «Es war unglaublich, meine beiden Freunde und ich pushten uns aufs Podium. Das ist bisher mein grösster Erfolg meiner Karriere», sagte der 18-Jährige überglücklich. Podladtchikov und Haller konnten trotz tollen Leistungen nicht mithalten und belegten die Plätze sechs und neun.

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Seppe Smits (BEL) übernimmt dank seinem vierten Platz im Slopestyle die Führung und verdrängt den verletzten Gjermund Braaten (NOR) auf Rang zwei. Iouri Podladtchikov stösst auf den dritten Rang vor. Die Schweizerin Sina Candrian steigt dank ihrem vierten Platz im TTR Tour Ranking auf Platz sechs auf. Silvia Mittermüller aus Deutschland übernimmt mit ihrer Teilnahme in Davos und insgesamt sieben Resultaten die Führung der Swatch TTR Weltrangliste. Enni Rukajärvi (FIN) fällt auf den zweiten Platz zurück. Jamie Anderson (USA) steigt dank ihrem Slopestylesieg auf den dritten Rang hoch.

Die OʼNeill Evolution 2011 verlief laut Veranstalter äusserst positiv. André Rellstab vom Organisator Davos Klosters Mountains sagt zufrieden: «Die Neuerungen haben sich bewährt. Der von Dedicated und Schneestern geshapte Slopestyle wurde von allen Seiten gelobt. Der riesige Kicker hat sehr gut funktioniert. Dank der steilen Landung gab es ausser Bagatellen keine nennenswerten Zwischenfälle.» Bernhard Ritzer von OʼNeill Europe schliesst sich der positiven Stimmung an. «Die Aufwertung des Slopestyle-Contests auf sechs Sterne lockte noch mehr Top-Fahrer nach Davos, was das hochkarätige Finale beweist. Auch die Einführung der neuen Damen Kategorie hat sich bewährt.»

Nächstes Jahr wird die OʼNeill Evolution vom 1. – 7. Januar 2012 stattfinden.

Mehr Informationen zur OʼNeill Evolution unter www.oneill.com/evolution und www.ttrworldtour.com.

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