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Snowboards

Salomon Sabotage 2015-2016 Snowboard Review

Park Maschine

Die Details:

Das Salomon Sabotage ist ein Favorit von Jamie Nicholls und Matt McCormick und ein unverschämter, leichter und lebhafter Freestyle Stick mit abgeflachten Kanten an Nose und Tail. Kurz gesagt: dieses Brett ist von der ersten Sekunde an bereit für den Park.

Es ist ein True Twin mit mittlerem Flex und hat in erster Linie ein Camber Profil, obwohl eine flache Section in der Mitte für extra Stabilität sorgt (ein wenig zu Ungunsten der Carving-Eigenschaften).

Unangenehmes Flattern wird durch in den Kern integrierte Gummi-Pads verhindert, welche dir auch gelegen kommen, wenn du den Kicker mal mit zu wenig Speed nimmst. Ausserdem hat es jede Menge Carbon — ein Teil davon sorgt in den Seitenwangen für extra Reaktionsfähigkeit in der Kurve, der andere Teil verstärkt in Form von Längsbalken den Pop im ohnehin schon spritzigen Salomon Popster Kern.

Du musst mit diesem Board allerdings nicht im Park bleiben; dank der gesinterten Base wirst du Pisten hinunter jagen und der Camber ist unschlagbar, wenn es ums Carven geht. Die Torsionssteifigkeit wurde diese Saison mit Triax Glasfasern verstärkt, damit du deine Line auch bei hohen Geschwindigkeiten mühelos durchziehen kannst, und zwar ohne das unruhige Flattern mancher Park Boards.

Trotzdem: du solltest dieses Board so oft wie möglich in die Luft oder aufs Metall setzen. Und dank dem dichten Holzkern, der unter den Inserts und an den Kanten verarbeitet wurde, gibt es keinen Grund, sich dabei zurückzuhalten.

URTEIL DES TESTERS:
Ed Blomfield – Whitelines

“Es gab einmal eine Zeit, in der Boards einfach zu kategorisieren waren — du hast entweder Tricks damit gemacht (Freestyle) oder bist sie richtig schnell gefahren (Freeride).

Das Salomon Sabotage ist ein perfektes Beispiel dafür, wie sehr diese Trennung heute verschwimmt. Eigentlich wurde es für den Park entworfen, ist dank einem eher steifen Flex in Kombination mit einem Twin Tip Shape und der für Salomon typischen, schnellen Base aber dennoch ein richtiger Allrounder.

Dieses Brett performt auch bei größerem Speed überaus souverän ohne sich wie eine Planke anzufühlen. Ich persönlich bin zwar nicht sicher, ob ich einen spürbaren Vorteil aus dem Equalizer Sidecut (im Prinzip unterschiedliche Winkel entlang der Kante) ziehen konnte, aber switch fahren ist damit ein Kinderspiel.

Im Kern des Boards befindet sich jede Menge Sprungkraft, obwohl du ein kraftvoller Snowboarder sein musst, um diese so richtig herauszuholen — das Sabotage ist kein Board für Schwächlinge und definitiv eher für die Kicker-Fraktion gemacht als für Jib Kids. Es ist klar ersichtlich, warum Jamie Nicholls mit seinem aggressiven Style dieses Modell favorisiert, obwohl es auch denjenigen, die Rails nicht ganz so zerlegen wie Jamie, mit seiner Lebhaftigkeit und Vielseitigkeit gute Gründe bietet, es zu lieben.”

Eigentlich für den Park entworfen, ist aber dennoch ein richtiger Allrounder”

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