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Teurer Franken: Schweizer Resort führt aus Angst vor Touristen-Flaute eigenen Wechselkurs ein

Weil der Wintersporturlaub in der Schweiz für viele Ausländer zu teuer ist, setzt das kleine Resort Gärchen im Wallis jetzt auf einen eigenen Wechselkurs. Hier gibt es für einen Euro 1,35 Franken. Deshalb ist der Trip in die Schweiz für viele EU-Bürger wieder erschwinglich.

Erst vergangenes Wochenende haben wir den teuren Franken selbst zu spüren bekommen. Umgerechnet 13 Euro für ein Sixpack Calanda in einem Graubündener Supermarkt wollte man von uns. Im Restaurant nebenan kostete die Pizza knapp 30 Euro. Dass sich viele EU-Bürger zweimal überlegen, ob sie da noch einen Trip in die Schweiz buchen, ist kein Wunder.

Doch die Schweizer sind ein pfiffiges Völkchen: In Gärchen im Wallis hat man jetzt einfach einen eigenen Wechselkurs eingeführt. Hier bekommt man für einen Euro wieder 1,35 Schweizer Franken. Hotels, Lifte, Sportgeschäfte, Wintersportschulen, Restaurants und Boutiquen beteiligen sich an der Aktion. Wer hier in Euro bezahlt spart im Vergleich zu anderen Resorts ca. 25%.

Die Aktion kommt gut an: Der Ort hat entgegen des allgemeinen Trends keine größeren Einbußen bei den Übernachtungen zu beklagen, inzwischen werden etwa ein Drittel der Umsätze in Euro verbucht. Die eingenommenen Euros werden dann im EU-Ausland investiert, zum Beispiel für neue Pistenfahrzeuge aus Deutschland. So halten sich die Verluste aus dem abenteuerlichen Devisengeschäft in Grenzen.

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