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Gameover für den Snowpark Grasgehren

Das Snowpark-Sterben geht weiter. Ab kommender Saison 2017/18 schließt nun auch der Snowpark Grasgehren seine Pforten und wird nicht mehr aufgebaut. Nachdem der Superpark am Dachstein sein Aus vor einigen Wochen angekündigt hat, wird nun auch der Snowpark Grasgehren im Allgäu aus diversen Gründen ab kommender Saison nicht mehr fortgeführt. Was die wahren Gründe sind, darüber gab es noch kein genaues Statement vom Skigebiet. Fakt ist, dass ein Liftverbund am Riedberger Horn im Allgäu geplant ist, sprich die zwei Skigebiete Grasgehren und Balderschwang sollen zusammengeschlossen werden. Dieses Projekt ist allerdings höchst umstritten, weil die geplante Lifttrasse durch einen streng geschützten Bereich der Alpen verlaufen soll und solche Bauprojekte eigentlich unzulässig sind.

Offizielles Statement vom Skigebiet Grasgehren vom 22. August 2017:

“Aus verschiedensten Gründen können wir den Snowpark leider nicht weiterbetreiben. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und vor allem bei unserem Parkdesigner Tajo Seefried und seinen Shapern. Herzlich Ihr Grasgehren Team.”

Bau der geplanten Skischaukel. Foto: Alpenverein

Nach sieben Jahren Snowpark Grasgehren, über zwanzig Beers’N’Burger und einer Vielzahl anderer Event wie dem Keep Snowboarding, Banked Slalom, PBRJ, Drüber/Drunter und unzähligen chilligen Sessions im Park ist es nun vorbei. Uns bleibt damit einer der besten Snowparks in Deutschland in Erinnerung – einen Snowpark, den es so noch nie gegeben hat.

Beers’N’Burger war einer der entspanntesten Events im Snowpark Grasgehren Foto: Anton Gruslak

Tajo Seefried, der Headshaper vom Snowpark Grasgehren, hat den Snowpark immer auf die Bedürfnisse der Rider aufgebaut und das Setup regelmäßig geändert, um die Motivation und Kreativität der Rider anzuspornen. Das Konzept ging auf und viele Rider kamen, um einen perfekt geshapten und individuell konzipierten Park vorzufinden. In der Szene wurde der Snowpark in Grasgehren als einer der besten Jib-Parks in Deutschland gefeiert und geliebt. Dort konnte man mit vielen Gleichgesinnten und Freunden in einer ausgelassenen Atmosphäre shredden bis spät am Abend.

Wir sind zwar einerseits sehr traurig über diese Entscheidung, aber anderseits unendlich dankbar für die wundervolle Zeit, die wir dort mit unzähligen Sessions hatten. Wir bedanken uns für die mühevolle Arbeit von Tajo Seefried, Shaper, Mitarbeiter und natürlichen den zahlreichen Snowboardern, die diese wundervolle Zeit ermöglicht haben. R.I.P.!

Alltime-Shredder Michael Mayer Foto: Grasgehren

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