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MBM #176 – jetzt in den Shops

Es liegt in der Natur des Menschen, Dinge einander gegenüberzustellen und sie anschließend miteinander zu vergleichen. Es ist auch so sicher wie das Amen in der Kirche, dass er anschließend Position bezieht und etwas für gut oder nicht gut befindet. So auch beim Snowboarden.

Einer der strittigsten Konflikte der letzten eineinhalb Jahrzehnte im Snowboarden war das Thema FIS. Was hat ein Skiverband im Snowboarden verloren? Warum müssen Snowboarder FIS-Events bestreiten, damit sie sich für die Olympischen Spiele qualifizieren können? Wieso werden die Qualifikationen nicht vom Snowboardverband, der TTR, durchgeführt, was doch eigentlich auf der Hand liegen würde? Was spricht für die FIS und was gegen sie? Und hätte eine TTR überhaupt das Potenzial, den starren und bürokratischen Anforderungen der Wettkampfrichtlinien eines IOC gerecht zu werden? Die momentane Situation wirft viele Fragezeichen auf. 2012 und 2013 fan- den die Weltmeisterschaften der TTR sowie der FIS in Oslo, Norwegen und in Québec, Kanada statt. Ein perfekter Anlass, um im Hinblick auf die Olympischen Spiele anhand der beiden Events einen Vergleich zwischen den Weltmeisterschaften, respektive den beiden Verbänden, zu ziehen. „TTR vs. FIS“ gibt’s ab Seite 40.

Auch fernab der politischen Verbandsproblematik vergleichen und werten wir im ach-so-freien und doch-so-individuellen Snowboarden, dass es nur so kracht. Die einen finden Jibben cool, die ande- ren voll schwul. Freeriden bedeutet für die einen die Welt, während die anderen dabei einschlafen und zum nächsten Street-Part skippen. In „Metal vs. Natural“ ab Seite 50 überlassen wir den Fah- rern zu diesem Thema selbst das Wort und stel- len fest, dass es gerade die Vielseitigkeit ist, was Snowboarden für sie ausmacht.

Zwei Fahrer, die man ebenfalls seit gefühlt hundert Jahren mit Metal und Natural in Verbindung bringt, sind die beiden Herren mit dem gleichen Namen: Jeremy Jones. Der Jibber-Jones und der Freeride-Jones könnten innerhalb unseres Snowboard-Universums vermeintlich kaum weiter voneinander entfernt liegen. In „Jeremy vs. Jeremy“ gehen wir der Sache auf den Grund und wollen herausfinden, wie weit die beiden tatsächlich voneinander entfernt sind.

Versus hin, versus her, es fällt immer schwer nach einem Vergleich nicht zu werten. Mit dieser Ausgabe von snowboarderMBM haben wir uns der Herausforderung gestellt, die verschiedenen Facetten unseres Sports wertungslos gegenüberzustellen. Wir hoffen, wir sind dieser Herausforderung gerecht geworden.

Gibt es ein Richtig oder Falsch, ein Gut oder Schlecht? Mit dieser Frage überlassen wir euch das Parkett und wünschen viel Spaß beim Lesen.

snowboarderMBM ist auch im Abo erhältlich! Infos zu Angeboten und Prämien gibt’s hier.

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