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So vermeidest du am Besten die Liftschlangen

Wir alle haben es schon miterlebt, du kommst, nach einem guten Run, ums Eck angerutscht bereit in den Lift zu steigen, schon mit dem Kopf beim nächsten Run und dann: Bam! Die Schlange ist so lang wie bei nem Mini-Glastonbury Festival, außer dass niemand im Partymodus ist.

Nach 30 Minuten anstehen ist dein Board von der kompletten Skischule überfahren worden und nun sitzt du endlich im Sessel, da muss der Lift alle 10 Meter stoppen, weil ja natürlicher moch ht jeder Hans Wurst aus der Skischule richtig Lift fahren kann.

Ziemlich frustrierend, oder? Aber hier ein Tipp: so muss es nicht unbedingt laufen! Auf den folgenden Seiten zeigen wir dir, wie schön entspannt die nächste Sesh laufen kann.

Text: Sam McMahon Übersetzung: Susi

Die Realität zeigt, dass es alles andere als Spaß machen kann, sich in der Nähe von Skischulen aufzuhalten.

DAHEIM BLEIBEN

Naja, dieser Tipp ist ein bisschen zu einfach und naheliegend und auch nicht jedermanns erste Option, wenn es too crowded ist. Aber wenn du nicht deinen kompletten Sauerstoff mit Tausend anderen am Skilift teilen willst, dann ist das der Ratschlag No.1 schlechthin. Vermeide das Weihnachts- & Neujahrschaos und auch den Strom von Leuten im Februar; ein alpiner Dawn of the Dead, nur mit Kindern.

Ja sicherlich, für einige sind die Schulferien kaum zu umgehen. Wenn du selbst Kinder hast, würdest du sie gerne ab und an einfach zu Hause lassen und selbst für eine Sesh auf den Berg fahren. Seien wir mal ehrlich, Skischulen sind im allgemeinen ein bisschen ätzend  und nahezu nicht zu gebrauchen, vor allem nachdem endlich die Sonne nach einem Schneeschauer rauskommt und es genauso viel wie hoch Schnee runtergelassen hat, wie die Kids groß sind.

Der Januar ist ein Segen. Das erste Wochenende gleich nach Silvester ist eins der ruhigsten und billigsten plus: es ist bereit kalt genug um ein bisschen Powder abzubekommen. Alternativ im März/April, Springshreds sind eine wunderbare Sache.

Dein Ziel!

DEIN ZIEL

Wenn Hochsaison-Wochen wirklich unvermeidbar sind, überleg dir vorher am Besten wohin du willst. Reiseunternehmer benutzen einen Secret Code, den wir dir weiter unten offenbaren.

Skigebiete verkaufen sich als familienfreundlich und haben höchstwahrscheinlich Sitzgelegenheiten sowie Kinderhorte in petto. Dazu auch noch ein High Speed Lift System, welches 10.000 Personen pro Stunde zur Bergstation befördert. Also viel besser als ein wesentlich kleinerer Berg mit langsameren Liften, bei dem du aber mehr Runden pro Stunde schaffst, oder?

Vermeide also Riesenresorts, mehr Betten in Hotels heißt auch mehr Idioten am Berg. Such dir lieber die Winzigeren raus; sie sind um einiges uriger, weniger abgefahren und voll von Powder Spots, was will man mehr?!

Bei Dämmerung schon aus den Laken zu kommen ist nicht immer zu hart

SEI DER FRÜHE VOGEL

Der frühe Shredder fängt den Wurm, traurig aber wahr. Wenn die Schlangen riesig sind, ist Ausschlafen ein Luxus, den man sich nicht gönnen sollte.

Denk daran, dass alle anderen auch im Holiday Modus sind und kaum jemand steht gerne früh auf im Urlaub. Aber wenn du dich anstrengst und früh rauskommst, wirst du belohnt, aber so richtig, denn die Bottlenecks, die sich im Laufe des Tages vor dem Einbügeln bilden, sind zu dem Zeitpunkt noch nicht bestehend.

Verschlafen? Vergiss die Tatsache erst mal und pack deinen Rucksack mit Snacks voll, damit du später fit für den Lift bist, wenn die ganzen Schlangen nun vom Lift zur Skihütte gewandert sind. Es ist normalerweise von 12-2 mittags um einiges ruhiger am Berg, denn die ganzen ausgehungerten Kinder und erschöpften Girlfriends brauchen ihre Mahlzeit, also nutze diese Zeit aus!

Hab immer eine Mountain Map am Start!

MIND THE MAP

Nach ein paar anstrengenden Tagen endlanger Schlangen & Lines und überfüllten Pisten hast du keinerlei Motivation mehr in dir stecken. Hier erweckst du sie wieder und kassierst mit dazu noch allerhand an Quality Time mit einer Local Piste Map!

Such die kleine Ecken und Verstecke raus um vor der Crowd zu flüchten. Wenn es schwierig wird dort hin zu kommen, umso besser. Die Mehrheit der Schneebegeisterten wählt den einfacheren weg, anstatt sich einen abzuwergeln.

Es lohnt sich auch, auf alles vorbereitet zu sein und sich schon die Woche davor über diese Secret Spots zu informieren. Skigebiete neigen dazu, zu Wochenbeginn am Überfülltesten zu sein, vor allem in den Anfängerbereichen. Dies ändert sich aber, je geschickter und fahrsicherer die Anfänger werden, desto mehr verbreiten sie sich über das gesamte Ski Areal.

Meide auch den Park am Freitag, viele geben es sich hier am letzten Urlaubstag nochmal richtig finster. Blut im Schnee und gebrochene Knochen überall und noch dazu eine überfüllte Liftschlange.

Mit Style an der Menge vorbeisneaken.

AN DER MASSE VORBEI

All die ausgefuchsten Tipps und du bist immer noch ziemlich angeekelt von den langen Schlangen vorm Lift? Dann ran ans alte Klischee und umgeh diese einfach!

Snowshoeing und Splitboarding sind schon sehr lohnenswert an sich, aber wenn du von deiner kleinen Bergbesteigung aus einen Blick auf die überfüllten Lift-Schlangen wirfst, bewegen sich deine Beine bergaufwärts umso massiver und erfreuter. Umso mehr, wenn du dann am Schluss frischen Powder an deinem Board kleben hast, den nur du unter deinen Brett zu spüren bekommst und sonst niemand!

Sei dir aber bewusst, immer auf der sicheren Seite zu sein und nicht waghalsig zu werden. Verwende, wenn möglich auch einen Guide und gib nicht zu viel Cash für ein Splitboard aus; investiere lieber in eine gute Lawinenausrüstung. Hier mehr dazu!

Halbzeit in Chamonix

WENN ALLE STRÄNGE REIßEN

Du hast dich an all die Ratschläge gehalten aber hängst dennoch in einer überfüllten Liftschlange fest? Dann wird es Zeit ein Buch von Bob Gnarly aus der Tasche zu ziehen und sich damit der Geschwindigkeit der Queue hinzugeben.

Du tust dir und den anderen um dich vielleicht keinen Gefallen damit, aber immerhin hat es Potential mindestens genau so zufrieden stimmend zu sein, wie freshe Lines an einem Blue Bird Day!

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